Lehrgangsausfall und neue Lehrgänge

Hallo Leute, der geplante Lehrgang am 24.2. mit Meisterin B. Färber muss leider ausfallen.  Schaaaade…. AnLa

Die gute Nachricht:

Wir fahren in diesem Jahr mit Fahrgemeinschaften zu folgenden Lehrgängen:

Samstag, 14.4.2018 nach Quedlinburg – „Tuishou -Partnerübungen des Tai chi chuan„- mit Meister Cheng , 10 – 15.00 Uhr Kosten 50,00 €

Sonntag, 15.4.2018 nach Quedlinburg – „Teezeremonie“ mit Meisterin Bai – 10 – 15.00 Uhr Kosten 50.00 €

Samstag, 28.4.2018  10.00 Uhr – ca.20.00 Uhr „Welt Tai chi Tag“ in Wittenberg mit Meisterin B. Färber Kosten 20,00 €

Samstagg, 16.6.2018 10.00 – 16.00 Uhr gemeinsamer Lehrgang mit Meisterin B. Färber in Walsleben – Japangarten , Kosten 30,00 € inkl. Mittagssnack und Getränke

Samstag, 10.11.2018 nach Quedlinburg „Die Neun Stufen der Meditation“ mit Meister Cheng 10 – 15.00 Uhr Kosten 50,00 €

Wer mitkommen möchte, meldet sich mit einer mail bitte unter : andreaslahn@aol.com

Die Lehrgänge sind für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet.

Wir freuen uns.

Allen Menschen Gesundheit,Liebe und Mitgefühl

AnLa

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Beginn Neue Aus- / Weiterbildung „Medizinischer Qi Gong Trainer“ und „Qi Gong Trainer“

Liebe Interessenten,

Heute eine Information zum Beginn eines neuen Kurses

Ausbildung „Medizinischer Qi Gong Trainer“, „Qi Gong Trainer“ und „Meisterschüler- Weiterbildung“

Im Frühjahr 2018 planen wir in unserem Institut eine neue Kursrunde zu o.a. Aus- und Weiterbildung. Nähere Informationen finden Sie oben rechts, wenn Sie Qi Gong/Taichi und den Unterpunkt „Ausbildung Qi Gong Trainer/Medizinischer Qi Gong Trainer“ anklicken.

Bei Interesse an einer Teilnahme reicht eine kurze mail an den Leiter A. Lahn :

e-mail: andreaslahn@aol.com

Die Anmeldung und Informationsunterlagen senden wir dann umgehend zu.

Anmeldeschluss ist der 30.03.2018

Den genauen Beginn senden wir euch zu, wenn die erforderliche Teilnehmerzahl erreicht ist.

Bis dahin und allen Menschen Gesundheit und ein langes Leben

AnLa

 

 

 

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Hochrangiger Besuch eines Shaolin Meisters

Am Samstag, den 9.12.2017 weilte ein hochrangiger Gast mit seiner ManagementChefin Anja Paul bei uns, um uns kennen zu lernen und eine gemeinsame Zusammenarbeit zu besprechen.

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Meister Cheng,LiJun, in der 20.Generation der originalen Chen-Taiji-Familie, ging bei mehreren nationalen und auch internationalen Wettkämpfen sowie bei Weltmeisterschaften als Sieger hervor.Meister Cheng praktiziert seit über 40 Jahren Wushu und begann bereits im frühen Kindesalter. Er wurde in Henan, der Wiege des Shaolin Qi Gong und Shaolin Kungfu, geboren und hielt sich auch im dortigen, weltberühmten Kloster auf.

  • Shaolinquan und Taijiquan sind seine Passion, so übertrug er sein langjähriges, intensives Training auch auf den Alltag. Ebenso hat er die buddhistische Lehre und die Traditionelle Chinesische Medizin TCM erlernt, praktiziert und im Selbststudium vertieft.
  • Er gab in den letzten 20 Jahren in über 30 Ländern Unterricht und Seminare, seine Ehefrau ist in der Ausführung der traditionellen Teezeremonie bewandert und gibt Kurse in Quedlinburg.

Seit nunmehr 7 Jahren hat Meister Cheng und seine Familie den Lebensmittelpunkt in Quedlinburg gefunden. Dort und in Magdeburg und Berlin lehrt und praktiziert er.

Der Samstag Nachmittag war somit für mich und einige meiner Schüler sehr aufschluss- und lehrreich. Wir durften Meister Cheng einige unserer Übungen zeigen und wurden sogar mit begeistertem Aplaus der beiden Gäste bedacht. Darauf sind wir sehr stolz.

Das Geschenk, ein Buch des Meisters mit dem Titel: „TaiJi im Leben“ werden wir natürlich in Ehren halten.

Insgesamt war es uns eine große Freude, Meister Cheng kennen zu lernen. Seine Einladung, im nächsten Jahr unbedingt nach Quedlinburg zu kommen und gemeinsam zu trainieren, nehmen wir gern an. Ebenso freuen wir uns darauf, mit ihm bzw. seiner Ehefrau im“Japangarten Walsleben“ zu üben (TaiJi, Qi Gong, Tuishou, Teezeremonie u.a.). Wer mehr von Meister Cheng sehen möchte, findet es auf www.wenwu.de

2018 wird also ein sehr interessantes und lehrreiches Jahr.

Wir wünschen Meister Cheng, seiner Familie, seinen Schülern und allen Menschen dieser Welt ein frohes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch und erfolgreiches, neues Jahr 2018.

AnLa

Und hier gleich noch ein Gleichnis aus seinem Buch, der uns sehr begeistert hat:

Ein Schüler fragte Bodhidharma (geb. 440- gest. 528), den ersten Patriarchen der Chan (Zen) Linie: „Was ist mein Leben?“

Bodhidharma sagte daraufhin: „Du bist nicht DU,du bist jemand anders!“ Warum? „Wir sind alle miteinander verbunden, wir sind alle eins!“

„Andere Menschen sind auch du!“ Warum? „Wir finden uns selbst in den anderen wieder!“

„Andere Menschen sind andere Menschen!“ Warum? „Wir unterscheiden uns, haben verschiedene Eigenschaften!“

„Ich bin ich. Du bist DU!“ Warum? „Jeder ist ein einzigartiges Individuum“.

 

Durch die erste Erkenntnis vergessen wir das ICH.

Die zweite macht uns zu freundlichen Menschen.

Die dritte gibt uns Klarheit darüber,wer wir sind.

Die vierte macht das Leben klar und frei.

 

 

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Tagesplan

Hallo und einen guten Tag,

heute habe ich mir mal ein paar Gedanken über eine Tagesplanung für Jeden gemacht. Natürlich aus der Sicht der TCM (Traditionellen Chinesischen Medizin) bzw. der Organuhr innerhalb der TCM.

Mein Vorschlag für einen idealen Tagesplan: Betonung liegt auf ideal, denn manchmal lässt es sich einfach nicht anders regeln, dann jedoch wenigstens in Teilen:

05 – 07.00 Uhr aufstehen

07 – 08.00 Uhr reichhaltiges Frühstück, (vorzugsweise warm und damit meine ich nicht den Kaffee  s. auch „5 Elemente Kochen bzw. -ernährung“)

08 – 12.00 Uhr Erledige die Arbeiten, die die meiste Konzentration erfordern

12 – 14.00 Uhr ausgewogenes und leichtes Mittagessen (mit Kommunikation verbunden, vielleicht auch etwas Schlaf)

14 – 18.00 Uhr Erledigung von Arbeiten

18 – 20.00 Uhr Abendessen (wenig leichte Kost oder gar nichts)

21 – 22.30 Uhr Bettruhe (nach den Jahreszeiten)

So, nun Einzelheiten dazu:

  1. Lt. TCM beginnt die Organuhr um Drei Uhr morgens (3 – 5 Uhr Lunge = höchste Aktivität, Harnblase = Ruhephase), die Lunge entfaltet hier ihre stärkste Aktivität, die Harnblase hat dementsprechend ihre Ruhephase. Zwischen 3 und 4 Uhr erfolgt die höchste Melatoninausschüttung, sie steuert den Schlaf-/Wachrythmus. Wache ich regelmäßig z.B. gegen 4 Uhr nachts auf oder habe Hustenanfälle oder Atemstörungen, deutet dies auf eine Disharmonie des Lungenfunktionskreises hin. Ist das Ganze gepaart mit einem leichten Frösteln, deutet dies auf zu niedrigen Blutdruck hin. Habe ich regelmäßig zwischen 4 -5 Uhr einen leicht erhöhten Blutdruck, sind dies evtl. Anzeichen eines leicht erhöhten Schlaganfall- oder Herzinfarktrisikos.Für ungestörte Nachtruhe sollte man deshalb für ausreichend frische Luft sorgen bzw. den Lungenmeridian stärken (z.B. „Medizinisches Organ Qi Gong“ – Lungenübung oder die „Acht Brokate“ oder die „Acht goldenen Übungen“).
  2. 5 – 7.00 Uhr Hochphase = Dickdarm, Ruhephase = Niere , ab 6.00 Uhr erfolgt ein langsames Ansteigen der Körpertemeperatur, dies ist eine gute Zeit für Meditationen, um das Energiesystem neu auszubalancieren. Besonders viele Sexualhormone werden ausgeschüttet, es sollte viel (Tages)Licht ins Schlafzimmer fallen, die Melatoninzufuhr wird gestoppt, Körper und Geist werden aktiviert, es ist Zeit aufzustehen (übrigens auch am Wochenende, denn auch hier gilt die Organuhr). Und….von den „ollen Chinesen“ wird empfohlen, am Morgen ein Glas warmes Wasser zu trinken, als guter Ausgleich für den nächtlichen Wasserverlust.

So… soll für heute erst einmal reichen. Weiteres später und dran denken………………. immer schön üben….

Allen Menschen Gesundheit und ein langes Leben

AnLa

 

So, heute (17.6.2017) weiter:

3.  7-9.00 Uhr Hochphase Magen- Ruhephase Perikard/Kreislauf Sexus

Der Verdauungsapparat wird aktiv. Der Körper benötigt Nährstoffe, Zeit für’s Frühstück, gern auch ausgewogen und reichhaltig, und gern auch warm. Und….. vorher ein Glas warmes Wasser (das gleicht den Wasserverlust durch Schwitzen in der Nacht wieder aus) Gymnastik (Qi Gong /und-oder Tai chi und -oder Yoga  und- oder Sex 🙂 🙂 und Atemübungen. Sie erleichtern den harmonischen Einstieg in den Tag.

4. 9-11.00 Uhr Hochphase Milz/Pankreas – Ruhephase Dreifach Erwärmer

Energie für tatkräftiges Arbeiten ist nun genug vorhanden – ab in den Tag, nutze die Zeit für anstrengendes und hochkonzentriertes Arbeiten, die Adrenalinausschüttung ist hier am höchsten, die Durchblutung ist gesteigert, der Körper ist besonders widerstandsfähig. Also —- tu es….. mit voller Konzentration und ganzem Herzen, als wäre es das letzte Mal.

5. 11-13.00 Uhr  Hochphase Herz – Ruhephase Gallenblase

Ab 12.00 Uhr lässt die Leistungskurve nach, die Aufmerksamkeit auch und wie ihr schon selbst bemerkt habt – nach dem Mittagessen wird man zunehmend müde. Wohl denen, die dann eine kurze Pause einlegen können (vielleicht sogar 15 – 20 min schlafen), das hilft enorm für den Rest des Tages.

Die Magensäureproduktion wird langsam gesteigert, Fette und Kohlenhydrate werden optimal verdaut. Leichte Mahlzeiten, ausgewogene Ernährung entsprechend der Jahreszeiten sind angesagt, Fleisch 1-2x die Woche, Fisch 2x die Woche, viel Gemüse und Obst, am besten nutzt du die Speisenfolge nach der Lehre der 5 Elemente (s. voran gegangener Beitrag). Die Hochphase Herz bietet aber auch eine gute Möglichkeit für Kommunikation. Vermeide Stress, körperliche Überlastung und Hetze.

In diesem Sinne bis zum nächsten Mal. Allen Menschen Harmonie und Achtsamkeit und…..

genießt das Leben, jeden Moment,es gibt nur diesen Einen

AnLa

 

Sooooo…. (23.6.2017) weiter:

6. 13 – 15.00 Uhr Hochphase Dünndarm    Ruhephase: Leber

Zeit für die Verdauung, man nennt es auch Mittagstief oder Motivationsloch, wie auch immer, ab 14.00 Uhr steigt die Leistungskurve langsam wieder an, leichte Tätigkeiten sollten deshalb nach dem Essen stattfinden bzw. eine kleine Mittagsruhe ist – soweit möglich- angebracht. (Es soll ja schon vorbildliche Betriebe und Einrichtungen geben, die es den Mitarbeitern ermöglichen, eine halbe Stunde Mittagsruhe einzulegen, in Japan übrigens oft üblich). Dies ist auch die Zeit für Routinearbeiten und /oder Telefonate.

 

7. 15 – 17.00 Uhr Hochphase Harnblase   Ruhephase: Lunge

Zeit, auf die Toilette zu gehen, vermehrte Harnausscheidung (Harnblase) und erhöhte Aktivität der Nieren ist zu verzeichnen. Gegen 16.00 Uhr ist die Leistungskurve am Höchsten, insbesondere das Langzeitgedächtnis ist hier sehr aktiv. Wasser oder warmer Tee sind gut geeignet, um den Körper durchzuspülen und zu entgiften, deshalb ausreichend trinken, insbesondere in der warmen Jahreszeit. Dieser Zeitraum eignet sich auch besonders gut für konzentriertes Arbeiten, aber auch sportliche Aktivitäten.

Nächstes Mal weiter…… Allen Menschen Liebe und Glück

AnLa

Sooooo…. nun (28.6.2017) weiter…

8. 17 – 19.00 Uhr Hochphase Niere – Ruhephase Dickdarm

Feierabend, die Leistungskurve sinkt langsam ab und es wird Zeit, mit anstehenden Arbeiten aufzuhören, eine kurze Auszeit mit einem Tee, warmen Wasser o.ä. wäre jetzt angebracht, wenn Sie einen ruhigen Ort finden, wäre auch Zeit für eine Meditationsrunde und natürlich das Abendessen, allerdings nur „etwas Kleines“ , leicht verdauliches, nach Jahreszeit kühlendes oder wärmendes, ganz nach Ihrem Befinden. Nach der „5 Elemente Lehre“ ist es die Zeit des Metalls. Zeit zum Nachdenken, aber auch zum Genießen. Gönnen Sie Ihren Sinnesorganen etwas Angenehmes. Es gibt aber auch Meister der TCM und Mönche in buddhistischen Klöstern, die nachmittags und abends keine Nahrung zu sich nehmen, um den Körper nicht zu sehr zu belasten.

 

9. 19 -21.00 Uhr Hochphase Perikard/Kreislauf – Ruhephase Magen (29.6.17)

Spätes Essen belastet den Kreislauf und die inneren Organe, insbesondere unseren Magen, die Leber, die Bauchspeicheldrüse und den Zwölffingerdarm als unmittelbare Beteiligte bei der Verdauung. Deshalb nur, wenn es sein muss und dann nur in kleinen Mengen. Vermeiden Sie Salate und/oder Rohkost. Das wird für o.a. Organe Schwerstarbeit. Wenn es unbedingt sein muss, dann wenigstens dünsten. Keine fetten oder schwer verdaulichen Speisen, aber auch Zeit für einen gemütlichen Abendausklang, evtl. bei einem Glas Wein oder Bier oder einem beruhigenden Tee und angenehmer Kommunikation. Vermeiden Sie hier Streitigkeiten oder Filme, die die Emotionen hoch schlagen lassen. Es könnte dann sein, dass sie schlecht oder nicht schlafen können. Eine warme Dusche oder ein angenehmes Bad helfen für einen ruhigen, lang anhaltenden Schlaf. (In Japan sehr üblich und das täglich). Für viele auch eine gute Zeit für eine Meditation, denn jetzt ist es fast überall angenehm ruhig, die Kinder schlafen (hoffentlich) und draußen wird es ruhiger.

So… beim nächsten Mal mehr. Allen Menschen Harmonie und ein langes Leben

AnLa

 

10. 21 – 23.00 Uhr Hochphase 3 fach Erwärmer – Ruhephase Milz/Pankreas

Zeit, ins Bett zu gehen, die Leistungskurve sinkt stark ab, wir befinden uns im Element Wasser. Das Prinzip: Früh zu Bett gehen sichert frühes Aufstehen, sodass ich in den frühen Morgenstunden ausgeschlafen bin und Zeit finde, um zu meditieren oder einige aktivierende Übungen zu machen.

Wenn es irgend geht, ist 22.00 Uhr die beste Zeit, um schlafen zu gehen, im Winter etwas früher. Und wenn sie ein „spät zu Bett Geher“ sind; alles kann man üben und an (fast) alles gewöhnt sich der Mensch. Ein Tipp: Gehen sie monatlich jeweils 10 min früher ins Bett, sodass sie dann irgendwann auf 22.00 Uhr landen. Körper und Geist gewöhnen sich so schrittweise an die „frühe“ zu „Bett- Geh- Zeit“. Essen sollten Sie hier nichts mehr, der Körper hat keine Zeit mehr, zu verdauen und müsste nochmal auf Hochleistung schalten, was er nicht will. (Milz/Magen befinden sich in der Ruhephase). Gegen einen „Gute Nacht Tee“ ist allerdings nichts einzuwenden.  Angenehme Nachtruhe!

 

11. 23 – 01.00 Uhr Hochphase: Gallenblase – Ruhephase :Herz

12. 01.00 – 03.00 Uhr Hochphase: Leber – Ruhephase: Dünndarm

In diesen Zeiten sollten Körper und Geist Zeit zur Regeneration gegeben werden. Wachen Sie jedoch z.B. regelmäßig zwischen 1 und 3 auf, so lässt das auf eine mögliche Disharmonie des Funktionskreises Leber schließen. Das kann unter Umständen daran liegen, dass sie am Abend zuviel Alkohol getrunken haben oder Medikamente nehmen müssen, die „nebenbei“ die Leber schädigen oder sich bereits eine Krankheit der Leber andeutet.

Da die Leber jedoch sehr viele Funktionen erfüllen muss, kann auch eine ganz andere Ursache vorliegen. Ein Tipp an ihren Hausarzt und Bitte um Prüfung wäre jedoch angetan.Dies betrifft auch die anderen Hochphasen der Nacht, aber auch des Tages.

Sollten die entsprechenden Organe empfindlich reagieren, sollte man sich darum kümmern. Das betrachte ich auch als wesentlichen Vorteil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Hier werden schon lange vorher Disharmonien in den Energieleitbahnen erkannt, um präventiv auf Körper und Geist einwirken zu können. Lesen Sie dazu auch den unten stehenden Artikel: „Qi Gong und Essen“ bzw. “ Qi Gong und traditionelle chinesische Medizin“.

In diesem Sinne, tun Sie etwas für sich selbst. Sie haben nur die eine Gesundheit.

Harmonie und ein langes Leben in Achtsamkeit

AnLa

 

 

 

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Zen – was ist das und warum ist „es“?

Zen-Buddhismus oder nur Zen ist eine in China ab etwa dem 5. Jahrhundert entstandene Strömung des indischen Mahayana-Buddhismus, die wesentlich vom chinesischen Daoismus beeinflusst wurde. Der chinesische Begriff Chan stammt von dem (indischen) Sanskritwort Dhyana (dt. „Meditative Versenkung“), welches in das Chinesische als Chan’na übertragen wurde.

Der Chan-Buddhismus wurde in Südostasien durch Mönche verbreitet. Es entstand daraufhin eine koreanische und vietnamesische Tradition.

Ab dem 12. Jahrhundert gelangte Chan auch nach Japan und erhielt dort als Zen eine neue Ausprägung, die in der Neuzeit zu uns gelangte.

Der Zen (Chan)-Buddhismus lässt sich seit der (chinesichen) Sung-Zeit (960-1279) durch die Zeilen charakterisieren:

  1. Chan ist eine besondere Überlieferung außerhalb der Schriften,
    2. unabhängig von Wort- und Schriftzeichen:
    3. unmittelbar auf das eigene Herz zeigend, –
    4. auf die (eigene) Natur schauen und Buddha werden.

Oft wird gesagt, dass Zen „nichts“ biete: keine Lehre, kein Geheimnis, keine Antworten. In einem Kōan (unlösbare Frage/ Behauptung) sagt Zen-Meister Ikkyū :

„Ich würde gerne irgend etwas anbieten, um Dir zu helfen, aber im Zen haben wir überhaupt nichts.“

Es bedeutet, das Leben zu leben – in seiner ganzen Fülle. Der unmittelbare Zugang zu diesem Einfachsten von allem ist dem Verstandeswesen Mensch jedoch versperrt – es scheint so, als ob die niemals schweigende Stimme der Gedanken (der kleine Mann im Kopf) ihn durch hartnäckige Ideen und urteilende Vorstellungen blockiere. Die Anhaftung an die Illusion eines Ich jedes Einzelnen verursacht immer wieder nur neues Leiden (Hinweis auf Buddhas Lehre der vier edlen Wahrheiten).

Zen kann diese Verwirrung lösen – zuletzt vermag man sogar zu essen, wenn man hungrig ist, zu schlafen, wenn man müde ist. Zen ist dann nichts Besonderes. Es hat kein Ziel.

Die Charakterisierung, Zen biete „nichts“, wird gerne von Zen-Meistern gegenüber ihren Schülern geäußert, um ihnen die Illusion zu nehmen, Zen biete erwerbbares Wissen oder könne etwas „Nützliches“ sein. Auf einer anderen Ebene wird hingegen auch das Gegenteil behauptet: Zen biete das „ganze Universum“, da es die Aufhebung der Trennung von Innenwelt und Außenwelt, also „alles“, beinhalte. Das alles verwirrt viele Anfänger auf dem Weg (Do).

Zen zielt immer auf die Erfahrung und das Handeln im gegenwärtigen Augenblick. Es zielt auf Achtsamkeit und dem Streben nach ständiger Perfektion in allem.

Zen besitzt aber auch philosophisch-religiöse Aspekte und historisch gewachsene Lehren, etwa in der Sōtō– bzw. Rinzai-Linie. Diese Aspekte kann man – wenn sie auch zur subjektiven Erfahrung des Zen nicht unbedingt notwendig sind – selbstverständlich mit Worten beschreiben.

Die Praxis besteht zum einen aus Zazen (jap.: Za- [sitzen]; Zen- [Versenkung]), dem Sitzen in Versunkenheit auf einem Kissen.

In der äußeren Haltung sind dabei die Beine ineinander geschlagen (Lotussitz).  Der Rücken ist gerade, aber vollkommen entspannt, und die Hände sind entspannt ineinandergelegt, wobei sich die Daumenspitzen leicht berühren. Die Augen bleiben halb geöffnet, der Blick bleibt entspannt ohne Umherschweifen zum Boden gesenkt. Für Anfänger werden auch einfachere Sitzweisen empfohlen, der sogenannte Burmesische Sitz oder der Fersensitz (Seiza). In europäischen Landen auch das Sitzen auf einem Stuhl.

Einfach nur Sitzen – das ist Zen

Ein anderer, ebenso wichtiger Teil der Zen-Praxis besteht aus der Konzentration auf den Alltag. Dies bedeutet einfach nur, dass man sich auf die Aktivität, die man gerade in diesem Augenblick ausübt, vollkommen konzentriert, ohne dabei irgendwelchen Gedanken nachzugehen. Also Achtsamkeit in Allem, im Hier (Ort) und Jetzt (Zeit).

Beide Übungen ergänzen einander und sind dazu gedacht, den Geist zu beruhigen bzw. die „Gedankenflut“, welche einen durchgehend überkommt, einzudämmen.

Meister Sengcan (Sōsan) sagt dazu: „Wenn unser Geist die Ruhe findet, verschwindet er von selbst.“

Der Weg ist allerdings stets zugleich auch das Ziel, im Üben ist die Erfüllung stets gegenwärtig.

Primäre Aufgabe des Zen-Schülers ist die fortgesetzte, vollständige und bewusste Wahrnehmung des gegenwärtigen Moments, eine vollständige Achtsamkeit ohne urteilende Beteiligung (Samadhi). Diesen Zustand soll der Zen-Schüler nicht nur während des Zazen, sondern möglichst in jedem Augenblick seines Lebens beibehalten.

„Zen ist nicht etwas Aufregendes, sondern Konzentration auf deine alltäglichen Verrichtungen.“ (Achtsamkeit in allen Dingen) sagt Zen Meister Shunryu Suzuki

Hier, im Westen, konzentriert sich Zen nicht nur auf seine japanische Ausprägung. Die chinesischen (Chán), koreanischen (Seon) und vietnamesischen (Thiền) Traditionen haben dort ebenfalls wichtige Repräsentanten, Anhänger und lebendige Praxis-Gruppen gefunden.

Zen als solches genügt dem Westen aber leider oft nicht, Zen reichert sich mit weiteren Zielen an. Zen wird im Westen geprägt von mancherlei Sekundärzielen.Zen verliert leider so seinen Eigencharakter und wird auf diesem Wege zum „Dies-und-Das-Zen“

Beispiele dafür sind:

  • Business-Zen (Zen für Führungskräfte)
  • Therapie-Zen
  • Wellness-Zen
  • Street-Zen
  • Ökologie-Zen usw.

Zen-Zentren des Westens mit ihren Programmen verkommen deshalb oftmals zu einem „spirituellen Club“. Man könnte auch sagen: „Profit-Zen“. Es ist sicherlich zu rechtfertigen, dass ein Trainer oder Meister Geld verdienen muss, weil er einen gewissen Aufwand hatte. Bei so manchem stelle ich mir allerdings die Frage, warum er unbedingt so schnell reich werden will und ob das alles noch mit Zen (Buddhismus) zu tun hat.

Viele traditionell orientierte Meister fragen deshalb:

Was ist mit dem „Zen des alten Patriarchen?“

Mit dem „Zen der Patriarchen“ ist hier ein Zen gemeint, das die „Essenz“, den Geist der Gründerväter bewahrt, ohne ihn durch Sekundärziele sowie persönliche oder institutionelle Interessen zu verwässern und eine Art von „Light Zen“ zu produzieren, dem es an der tiefgreifenden transformierenden Kraft des „Zen der Patriarchen“ mangelt.

Andere wiederum sagen: „Hätten wir immer am Alten festgehalten, gäbe es keinen Fortschritt“. Die Frage für mich ist also: Braucht Zen Fortschritt? Und weiter: Brauchen solche Disziplinen wie Qi Gong, Tai JI und Meditation Fortschritt oder Veränderung und wenn ja, gehen dann nicht die Wirkungen teilweise oder ganz verloren?

Sollten wir uns dann nicht doch lieber auf die alten, traditionellen Idenn und Praktiken der alten Meister stützen?

Ich glaube, das muss jeder für sich entscheiden, sollte es jedoch vor Beginn in seine Überlegungen einbeziehen. Für mich kam schon beim Karatetraining in den 1990ern die Erkenntnis, dass es effektiver ist, von den alten Meistern zu lernen. Will man jedoch im Wettkampf gewinnen, so sollte man von den jungen (wilden) Meistern lernen, denn sie kennen die effektiven Wege zum Sieg. Sie haben selbst schon oft gewonnen.

Alte Meister verabscheuten meines Wissens nach den Wettbewerb. Ihrer Meinung nach bringt er nur Leiden, früher oft den Tod.Auch eine Überlegung, die man vor Beginn anstellen sollte.

Und da haben wir es wieder: Fragen über Fragen……

Der Weg zur Antwort: Beschäftige dich damit. Denke nach, schaue hinter die Dinge, lerne und lebe….

und das mit Achtsamkeit in jedem Augenblick.

In diesem Sinne

Harmonie, Güte und Mitgefühl für alle Menschen

AnLa

 

 

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Tipps und Hinweise

Hallo Leute, hier auf Grund der vielen Kommentare, noch einmal einige Tipps und Hinweise, wie Ihr „an die Sache“ herangehen könnt:

  • wer also Interesse an asiatischen Bewegungs- und Heilmethoden, Kampfkünsten, Philosophien, an der TCM (Traditionellen Chinesischen Medizin) hat, sollte aus meiner Sicht heraus folgendes tun:
  • sucht euch das EINE Thema heraus, welches euch am Meisten interessiert und fangt an, euch theoretisch und praktisch damit zu beschäftigen,
  • sucht in eurer Umgebung nach Trainern/ Meistern eures Interesses, also für Karate, Tai Ji, Meditation,Qi Gong etc. nach einem Trainer in eurer Umgebung,
  • lasst dabei euer Herz sprechen,soll heißen, spürt in euch hinein, ob hier „die gegenseitige Chemie“ stimmt, wenn ja, bleibt mindestens ein Jahr und sammelt Erfahrungen, danach entscheidet, ob ihr weiter macht oder wechseln wollt (ein ständiger Wechsel bringt euch jedoch nichts, nur Unruhe im Geist),
  • zwischendurch sammelt auch theoretische Erfahrungen, kauft ein oder zwei Klassiker zu dem Thema oder geht auch mal zu einem Lehrgang eines anderen Meisters/Trainers derselben Stilrichtung, aber mit einem möglichst hohen Grad an Erfahrungen (dort lernt ihr das Meiste), wenn ihr euch also z.B. für den Yang Stil im Tai chi entschieden habt, sucht nach Übenden des Yang Stils, alles andere wäre zu umfangreich, wenn ihr Qi Gong üben wollt und z.B. die Wudang- Übungen praktiziert, bleibt dabei. Wollt ihr euch mit dem Buddhismus beschäftigen, entscheidet, ob ihr den tibetischen- oder den Zen -Buddhismus o.a. Richtungen praktizieren wollt und bleibt bei dieser Richtung usw.
  • Habt ihr das Jahr „überstanden“, werdet ihr jedoch in der Regel bleiben, soll heißen -weiter machen und besser werden-, den Weg (Do oder auch Dao) der Perfektion gehen,
  • Letztendlich gibt es jedoch nicht den Besten- oder die beste Kampfkunst. Jeder sollte auf seinem Weg das Beste geben. Das ist in den asiatischen Lehren und Kampfkünsten so, das ist aber auch im persönlichen, täglichen Leben so: Wenn du etwas tun willst, dann tue es ganz…. oder gar nicht. „Hintertürchen“ verhelfen dir nur zu Mittelmaß, genauso wie der ständige Wechsel.
  • Meine Erfahrungen besagen aber auch: Wenn du auf einem Gebiet die Meisterschaft erreicht hast, dann verfolge es weiter, aber schau dich auch nach artverwandten Gebieten um: Bei mir begann es mit Judo, dann Karate usw. ,ich ergänzte durch Qi Gong, Tai Ji und Meditation und nach nunmehr 30 Jahren beschäftige ich mich mit der Teezeremonie, mit Ikebana und Kalligrafie und der (japanischen) Gartengestaltung.
  • Und wenn du dich fragst, woher ich die Zeit und das Geld dafür nehme (trotz eines 42 Stunden Jobs mache ich das alles „nebenbei“), so muss ich sagen: Wenn du etwas wirklich willst, wirklich, von Herzen gern, wenn es in dir brennt und du sämtliche Bedenken ausgeräumt hast, dann kriegst du alles hin, auch wenn du zwischenzeitlich Zweifel hast. Es werden sich auch Menschen finden, die dich unterstützen, dir helfen, dich halten, wenn du mal die Kraft verlierst.
  • Wenn du also voll überzeugt bist, das Richtige für dich und die Menschen zu tun, dann halte fest und setze dich durch, auch wenn dich deine Mitmenschen für „verrückt erklären“ oder sagen „das schaffst du nicht“. TU es, tu es …. jetzt…. nicht morgen, nicht im nächsten Jahr, nein JETZT, denn wie sagen die alten Zen Meister:
  • Es gibt nur diesen einen Augenblick„.
  • Die Vergangenheit ist vorbei — was kommt, weißt du nicht, nur dieser eine, jetzige Augenblick ist entscheidend (und dann der nächste und der nächste usw…..)

Soweit erst einmal, also…. immer schön neugierig bleiben und üben,üben, üben,…

dann können auch deine Wünsche wahr werden.

Allen Menschen Liebe und Mitgefühl

AnLa

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Neues von uns…

Hallo, Ihr da draußen…Heute wieder einige Neuigkeiten:

Also, wir beginnen in ca. einem Monat (Ende April 2016) mit der Fertigstellung des Japanhauses und -wenn wir es schaffen -im Spätsommer- mit dem Teehaus…es geht also voran.

Die Ausbildung „Medizinischer Qi Gong Trainer“ wurde abgeschlossen. 5 Teilnehmer haben es geschafft. Glückwunsch allen Teilnehmern, sie haben sehr gekämpft.

Ein neues Seminar steht vorerst nicht an, ist jedoch gegen Ende des Jahres 2016 geplant.

Deweiteren haben wir erfolgreich und gemeinsam mit unseren (Tai Ji)-Freunden aus Zehdenik ein Video zur 13er Grundform Shi San Shi ( dreizehn grundlegende Fähigkeiten) nach Meister Yang Zhen He/China – Nachfolger in der 5ten Generation Yang Stil produziert, dass wir euch gern präsentieren möchten. s. unser neuer youtube Kanalhttps://www.youtube.com/watch?v=tkRJyRdA5Lo

(Hinweis zur Aussprache: das nachfolgende „dshing und dshin“ , spricht man mit einem weichen g wie in dem Wort Garage)

Man unterteilt hier in 8 Pforten, die jeweils mit den 8 Trigrammen des I Ging (gespr. Ji dshing) in Verbindung stehen und den 5 Schrittarten, die ihre Entsprechung in den 5 Wandlungsphasen (5 Elementen) finden. Kommen wir also auf                                   13 Grundbewegungen (-formen)

Die 8 Pforten werden in folgende Richtungen unterteilt:

Peng Jin (gespr. Pang dshin) (Qian (gespr. tschian), Himmel), bedeutet anschwellende, ausbreitende Kraft

Lu Jin (gespr. Lü Dshin) (Kun, Erde), bedeutet zurückrollende, zurückziehende Kraft

Ji Jin (gespr. dshi dshin) (Kan, Wasser), bedeutet vorwärts drängende Kraft

An Jin  (Li, Feuer) bedeutet drückende, stoßende Kraft

Cai Jin (Xun (gespr. tschün), Wind) bedeutet abwärtsziehende, entwurzelne Kraft

Lie Jin (Dui, See oder Sumpf) bedeutet spaltende, trennende Kraft

Zhou Jin (gespr. sou dshin) (Zhen, Donner) bedeutet Ellbogenkraft

Kao Jin (gespr: gau dshin) (Gen, Berg) bedeutet Schulterkraft.

In der Praxis werden die Begriffe oft nur mit dem ersten Wort bezeichnet, also Peng Jin z.b. nur mit Peng (gespr. Pang), An Jin nur mit An usw.

Die 5 Schrittarten: (orientieren sich an der 5 Elemente Lehre)

Jin Bu – Vordringen (Element Feuer)

Tui Bu – Zurückweichen (Element Wasser)

Zuo Gu – nach links  (Element Holz)

You Pan – nach rechts (Element Metall)

Zhong Ding – zentrieren, Zentrum wahren (Element Erde)

 

Die 8 Trigramme und die 5 Schrittarten ergeben dann die 13 Grundübungen des Tai Ji. Nähere Informationen findet Ihr auch unter www.yangpai.de

Die 13er Grundform ist unserer Meinung nach ein Muss für jeden an Tai Ji Interessierten. Es ist eine sehr schöne Form, die sich in ihrem Ablauf sehr gut üben lässt und für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen sehr gut geeignet ist.

So, nun erst einmal schön üben und üben und…. üben.

Allen Menschen Gesundheit und Mitgefühl

AnLa

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Um was geht es ?

Sooooo…. da isser wieder…..und wir schreiben Januar 2016….

Hab zwischen den Feiertagen mal etwas auf You Tube rumgeschmökert. Also Leute….. Was man da so alles sieht… von „Dinge, die die Welt (gar) nicht braucht“, bis zu sehr und super interessant. So hab ich auf den Zen-buddhistischen „Seiten“ einige Artikel gefunden und …… ich hatte so etwas wie eine „Erleuchtung“…..

Es geht -und das kann ich aus vollem Herzen bestätigen- bei allen Übungen, mit denen wir uns hier so „rumschlagen“, ob das Tai Ji, Qi Gong, Meditation, um Gartenarbeit, um die Liebe (auch zu den Mitmenschen), um das Essen, das Sitzen auf einem Kissen oder egal, um was… nur um Eines (naja vielleicht zwei)…

Es geht um Achtsamkeit, Achtsamkeit, Achtsamkeit…. und damit im Zusammenhang um das Leben im Hier (Ort) und Jetzt (Zeit)…

Es geht um nichts anderes, es geht nur darum…

Und wenn mich einer fragt, wie ich denn am Besten Qi Gong, Tai chi oder Zen in mein Leben integrieren kann, dann kann ich nur antworten, „Sei achtsam und versuche stets, im Hier und Jetzt zu bleiben“.

Ja, aber wie mache ich das ? Fang einfach mit einer kleinen Sache an. Z.B. das Essen… Höre auf, dich beim Essen gleichzeitig mit anderen Dingen zu beschäftigen!!! Konzentriere dich nur auf das Essen. Genieße es, auch wenn es noch so klein ist. Achte darauf, was du isst und wie du isst.. Fühle den Geschmack, genieße jeden Bissen und iss bedachtsam. Lass dich nicht ablenken… das ist der Anfang. Versuche es einige Wochen lang und wenn du es verinnerlicht hast, such dir das nächste Thema… Geh achtsam mit den Dingen und den Menschen um… Du wirst an den Rückmeldungen oder an den Taten anderer erkennen, dass du dabei fortgeschritten bist.  Und du wirst erstaunliche Dinge erfahren. Du wirst dich erstaunt und voller Freude fragen: Wo kommt denn das jetzt wieder her?

Es sind dann die kleinen Dinge des Lebens, die dir immer mehr gefallen. Du wirst Menschen helfen, sie werden dir helfen. Du wirst dich an kleinen Dingen erfreuen und dich fragen, warum du das nicht schon früher bemerkt hast. Du wirst bemerken, dass sich dein Leben so nach und nach einfach „besser anfühlt“, weil es aus deinem Inneren heraus kommt, weil du es nach außen hin ausstrahlst….. Und glaube mir, das ist ein sehr schönes Gefühl, ein toller Moment, wenn du erkennst, dass du es selbst bist. Du, nicht irgend ein anderer, nein DU. Denn DU bist nach wie vor für DEINE Gedanken und Taten verantwortlich. KEIN ANDERER.

Also, mein „Freund“ beginne damit, achtsam zu sein, auch wenn es anfangs nicht immer leicht fällt. Konzentriere dich bei jedem deiner Gedanken, bei jeder deiner Taten, lerne, zu genießen und dich zu freuen und noch etwas… mach auch mal Pause, denk an dich und wenn es pro Tag nur eine halbe Stunde ist.

Du wirst damit Dinge erreichen, von denen du heute noch nicht einmal träumst…..

In diesem Sinne:

Allen Menschen Liebe, Gesundheit und Mitgefühl und Achtsamkeit, Achtsamkeit, Achtsamkeit….

AnLa

auf you tube findet Ihr uns unter „Gesundheit mit Qi Gong Andreas Lahn

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Qi Gong und Essen….

Wir waren am letzten Wochenende zum „5 Elemente Essen“, ein Kochkurs unter Berücksichtigung der „5 Elemente Lehre“ der TCM.

Es war einfach super interessant und die Rezepte waren genauso sorgfältig ausgesucht wie die Informationen dazu. Kann man nur jedem empfehlen, der sich für TCM,Qi Gong und Tai Ji interessiert, denn es gehört unmittelbar dazu.

Im Rahmen der TCM wird der Ernährungslehre ein Platz noch vor der Atem- und Bewegungslehre (Qi Gong, TaiJi) eingeräumt, sprich, die „ollen Chinesen“ legen noch mehr Wert auf die Ernährung (sie wirkt noch stärker) als auf Atem- und Bewegungsübungen bzw. ergänzen sich beide sehr gut.

Ist sicher auch logisch, denn der Energieschub einer gut aufbereiteten Nahrung ist noch größer, als die Menge an Sauerstoff, die ich durch Qi Gong u.a. Übungen aufnehmen kann.

Mir fiel da auch die Wertung der Fünf Bereiche der TCM ein:

Zu allererst wird ein traditionell arbeitender Arzt bei energetischem Ungleichgewicht (Yin und Yang sind aus dem Gleichgewicht geraten) sicher die Atem- und Bewegungsübungen empfehlen (Qi Gong,Tai Ji und Meditationsübungen), danach wird er, wenn sich der Zustand nicht bessert, Ernährungsempfehlungen geben z.B. bei Hitzezuständen ein eher kühlendes Nahrungsmittel, bei Kältezuständen eine eher heißes oder warm wirkendes Lebensmittel usw.

Hilft auch das nicht, wird er Kräutermischungen und Dekokte zubereiten, um die Disharmonie (das Problem) zu beseitigen.

Gibt es dann noch ein Problem, wird er sich mit Akupressur (Tuina) auseinandersetzen und zum Schluss und als letzte Möglichkeit wird er Nadeln stechen (Akupunktur und Moxa).

Und manchmal und in schweren Fällen, wird er alles gleichlaufend empfehlen bzw. in die Behandlung einbringen.

In unseren Landen ist es eher selten, dass ein Arzt oder Naturheilpraktiker, der sich mit TCM beschäftigt, alle Fünf Bereiche abdecken kann. Wichtig zu wissen, dass es in Deutschland jedoch für die Einzelbereiche schon sehr gute Experten gibt (man muss sie nur finden, aber das Internet hilft auch hier.)

Wichtig aber auch zu wissen, dass man selbst nicht immer gleich mit der „großen Keule Akupunktur“ beginnen sollte, sondern sich vielleicht erst einmal mit den vorgenannten Themen beschäftigen kann.

Ja…, wenn wir nicht dazu neigen würden, gerade bei alternativ medizinischen Bereichen, immer erst den Experten aufzusuchen, wenn es bereits zu spät oder fast zu spät ist, denn dann hat der Experte oft keine andere Wahl als zu den Nadeln als letztes Mittel zu greifen.

Schwierig auch der Fakt, dass man in den drei erstgenannten Bereichen selbst etwas tun muss, jeden Tag oder zumindest sehr regelmäßig, um das Problem präventiv oder unmittelbar zu beheben. Der „kleine Schweinehund“ ist da oftmals stärker.

Will also sagen: Leute, versucht erst einmal selbst, etwas zu tun… Lasst euch beraten, aber macht selbst etwas und das regelmäßig (ein Anfang wäre schon einmal die Woche, dann steigern auf zweimal oder dreimal… und siehe da, ihr werdet nicht mehr so oft krank, fühlt euch besser, seid fitter usw, usw….

 

In diesem Sinne: Immer schön vorbeugend arbeiten….

Bis bald… AnLa

Und auch hier kann ich euch eine besondere Sendung im Fernsehen empfehlen: ndr/ ernährungsdocs… hier werden bestimmte „Fälle“ z.B. Bluthochdruck oder Rheuma o.a. aufgegriffen und anhand von Ernährungstipps versucht, diese Krankheiten zu lindern bzw. zu heilen…. Super Sendung….auch im Internet zu finden

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TaiJi und Kampfkunst

Ja, heißt es denn nun Tai chi chuan oder Tachi oder TaiJi, das ist schon verwirrend, hat aber letztlich mit der entsprechenden Übersetzung zu tun. Wichtiger ist auch hierbei:

Ich muss es tun, nicht nur darüber lesen, nicht nur in Filmen ansehen. Ich muss selbst die Erfahrungen sammeln und da ist es auch gut, wenn man jemanden hat, der es einem zeigt.

Für Anfänger ist es da vielleicht besser, wenn sie erst einmal einige Qi Gong Übungen ausprobieren und sich auch etwas mit Meditation beschäftigen, denn auch TaiJi hat meditative Aspekte. Manche Meister sagen auch:

Meditation= „Konzentration auf das Eine“im Sitzen, Qi Gong = Meditation im Stehen und TaiJi = Meditation im Gehen.

Und ich denke, dass ist auch das Wichtigste: Immer sollte der meditative Charakter und die asiatische Philosophie dahinter stecken, denn gerade das macht ja die Unterschiede zu anderen Sportarten aus. Heißt also: Ich sollte mich, wenn ich mich mit TaiJi beschäftige, auch gleichzeitig mit der asiatischen Philosophie und Qi Gong und Meditation beschäftigen, denn sonst werde ich nur an der Oberfläche „herumschwimmen, ohne jemals abzutauchen“ in die Geheimnisse dieser interessanten Atem- und Bewegungstechniken, die dazu führen sollen, meine Gesundheit zu erhalten oder zu verbessern und vielleicht auch zu einem längeren Leben zu verhelfen. Schauen Sie sich doch die alten Meister an. Sie strotzen vor Gesundheit, helfen anderen, strahlen Ruhe und Gleichmut, als auch innere Zufriedenheit aus. Was hindert Sie also daran, genauso ein Leben zu führen? Ich will hier niemanden bekehren, aber einen Versuch wäre es doch sicherlich wert, oder?

Nun zu TaiJi: Es gibt hier sicherlich mehrere Möglichkeiten, TaiJi zu lernen. Es gibt auch verschiedene Formen. Da gibt es die 24er Peking Form, die 37er Form nach Cheng man chin, die 38er Form nach Meister Yang, die 10er Kurzform des Yang Stils, die 108er und die 168er und wer weiß noch welche tausend verschiedene Möglichkeiten. Da gibt es den Yang- und den Wu- und den Chen- und den Sun- Stil usw.

Für den Anfänger ziemlich verwirrend und vielfältig.Ich würde deshalb aus meiner mehr als 30jährigen Erfahrung heraus folgendes Vorgehen empfehlen:

1. Erlerne eine Meditationstechnik (z.B. Zazen mit der Technik: „Den Atem zählen“) Beschäftige dich etwas theoretisch damit und dann … lass es dir zeigen.Übe es für mindestens 3 Monate – täglich 5-10 min., immer zur selben Zeit, also z.B. jeden Morgen um sechs für 5 – 10 min, konzentriere dich auf dich selbst und zähle den Atem.

2. Erlerne einige Qi Gong Übungen (z.B. die „Acht Brokate -Ba duan Jin“ oder die „Acht goldenen Übungen nach Dr. Liu (lit.: das Buch „Qi Gong Wunder“) oder Kurzformen wie „Die Übung der 5 Elemente“ oder die „Meisterübung“ nach Meister Jumin Chen / Andreas W. Friedrich/ Eva Rehle,

Zeitraum: ca. ein halbes bis ein Jahr/ wenn du kannst, täglich ca. 15 min, Beschäftige dich auch hier etwas mit den theoretischen Grundlagen und lass es dir in der Praxis zeigen, wie es richtig geht. Meditiere (im Sitzen) weiter – täglich 5-15 min.

3. Jetzt kannst du mit TaiJi beginnen, denn TaiJi lässt sich nicht so schnell und leicht erlernen wie die vorgenannten Übungen. Um z.B. die 24er Peking Form des Yang Stils zu erlernen, brauchst du schon einmal 1-2 Jahre, um sie vom Ablauf her kennen zu lernen. Von Können kannst du dann nach einigen Jahren oder Jahrzehnten sprechen, je nachdem, wie oft du dir Zeit zum Üben nehmen kannst. Und dann gibt es da noch solch schöne Übungsformen wie die mit dem Schwert, oder dem Stock oder dem Fächer, aber das wirst du dann allein entscheiden wollen, denn wenn du den vorgenannten Weg gehen willst, bist du nach einigen Jahren der Übung selbst in der Lage zu entscheiden, wie du deinen WEG weiter  beschreiten willst.

Spätestens bei TaiJi kannst du auf Bücher vorerst verzichten, denn hier brauchst du zu Beginn einen entsprechenden Trainer (Meister), der dir das Ganze zeigen kann. Man braucht auch nicht unbedingt einen chinesischen Meister. Mittlerweile gibt es in Deutschland viele gute Trainer, die sehr kompetent sind. Lass dich auch nicht vom Internet verwirren. Dort gibt es z.B. unter 24er Peking Form schon auf der ersten Seite von Youtube einige verschiedene Übungsanleitungen dazu. Lerne die, die dir dein Meister (Trainer) zeigt. (Loyalität gegenüber dem Meister wird übrigens in China gaaaaanz groß geschrieben.)

Das reicht schon für einen langen Zeitraum. Und über negative Begleiterscheinungen habe ich noch nichts gehört. Du brauchst auch nicht zu befürchten, dass du etwas Falsches gelehrt bekommst. Du wirst nach einiger Zeit selbst wissen, was richtig oder falsch ist. Mach dir vorher nicht so viele Gedanken, das hat schon manchen davon abgehalten, es dann letztendlich zu TUN. (Wie sagt der Sohn in dem Film „Last samurai“ : Nicht so viel denken… nicht so viel denken!!! oder wie sagte einer meiner Meister: Mach 10 Jahre erst einmal das nach, was ich da vormache, dann darfst du dir selbst Gedanken machen.

Ach und noch etwas. Zu Anfang brauchst du nur etwas lockere Kleidung (am Besten schwarze Hose und weißes/schwarzes T-shirt oder was bei euch im DoJo (Übungsraum) dann vorherrschende Kleidung ist). Nach einiger Zeit des Übens solltest du dir jedoch einen entsprechenden TaiJi/ Qi Gong Anzug (Internet ab 35 € / in schwarz) besorgen. Ein Meister unserer „Kampfkünste“ (Soldat oder Offizier) kommt schließlich auch nicht in Jeans zum Manöver  🙂

Und zum Training selbst: Versuche TaiJi mindestens 1-2 /Woche für je mind. eine Stunde zu üben. Übertreibe aber nicht. Am Anfang sind viele „Schüler“ oft übermotiviert. Sie wollen dann 7 Tage die Woche 24 Stunden /Tag üben. Das geht oft „nach hinten los“, denn diese Schüler habe ich sehr schnell wieder verloren.

Und wenn du gesagt bekommst, was du da trainierst (also z.B. Yang Stil, Peking Form), besorge dir auch unbedingt einige theoretische Informationen zu deinem Stil, deinen Übungen und den philosophischen Hintergründen.

Also, immer schön Eines nach dem Anderen, aber das mit voller Konzentration.

Alles Gute auf dem Weg. Das ist DAO

AnLa

 

 

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