Tagesplan

Hallo und einen guten Tag,

heute habe ich mir mal ein paar Gedanken über eine Tagesplanung für Jeden gemacht. Natürlich aus der Sicht der TCM (Traditionellen Chinesischen Medizin) bzw. der Organuhr innerhalb der TCM.

Mein Vorschlag für einen idealen Tagesplan: Betonung liegt auf ideal, denn manchmal lässt es sich einfach nicht anders regeln, dann jedoch wenigstens in Teilen:

05 – 07.00 Uhr aufstehen

07 – 08.00 Uhr reichhaltiges Frühstück, (vorzugsweise warm und damit meine ich nicht den Kaffee  s. auch „5 Elemente Kochen bzw. -ernährung“)

08 – 12.00 Uhr Erledige die Arbeiten, die die meiste Konzentration erfordern

12 – 14.00 Uhr ausgewogenes und leichtes Mittagessen (mit Kommunikation verbunden, vielleicht auch etwas Schlaf)

14 – 18.00 Uhr Erledigung von Arbeiten

18 – 20.00 Uhr Abendessen (wenig leichte Kost oder gar nichts)

21 – 22.30 Uhr Bettruhe (nach den Jahreszeiten)

So, nun Einzelheiten dazu:

  1. Lt. TCM beginnt die Organuhr um Drei Uhr morgens (3 – 5 Uhr Lunge = höchste Aktivität, Harnblase = Ruhephase), die Lunge entfaltet hier ihre stärkste Aktivität, die Harnblase hat dementsprechend ihre Ruhephase. Zwischen 3 und 4 Uhr erfolgt die höchste Melatoninausschüttung, sie steuert den Schlaf-/Wachrythmus. Wache ich regelmäßig z.B. gegen 4 Uhr nachts auf oder habe Hustenanfälle oder Atemstörungen, deutet dies auf eine Disharmonie des Lungenfunktionskreises hin. Ist das Ganze gepaart mit einem leichten Frösteln, deutet dies auf zu niedrigen Blutdruck hin. Habe ich regelmäßig zwischen 4 -5 Uhr einen leicht erhöhten Blutdruck, sind dies evtl. Anzeichen eines leicht erhöhten Schlaganfall- oder Herzinfarktrisikos.Für ungestörte Nachtruhe sollte man deshalb für ausreichend frische Luft sorgen bzw. den Lungenmeridian stärken (z.B. „Medizinisches Organ Qi Gong“ – Lungenübung oder die „Acht Brokate“ oder die „Acht goldenen Übungen“).
  2. 5 – 7.00 Uhr Hochphase = Dickdarm, Ruhephase = Niere , ab 6.00 Uhr erfolgt ein langsames Ansteigen der Körpertemeperatur, dies ist eine gute Zeit für Meditationen, um das Energiesystem neu auszubalancieren. Besonders viele Sexualhormone werden ausgeschüttet, es sollte viel (Tages)Licht ins Schlafzimmer fallen, die Melatoninzufuhr wird gestoppt, Körper und Geist werden aktiviert, es ist Zeit aufzustehen (übrigens auch am Wochenende, denn auch hier gilt die Organuhr). Und….von den „ollen Chinesen“ wird empfohlen, am Morgen ein Glas warmes Wasser zu trinken, als guter Ausgleich für den nächtlichen Wasserverlust.

So… soll für heute erst einmal reichen. Weiteres später und dran denken………………. immer schön üben….

Allen Menschen Gesundheit und ein langes Leben

AnLa

 

So, heute (17.6.2017) weiter:

3.  7-9.00 Uhr Hochphase Magen- Ruhephase Perikard/Kreislauf Sexus

Der Verdauungsapparat wird aktiv. Der Körper benötigt Nährstoffe, Zeit für’s Frühstück, gern auch ausgewogen und reichhaltig, und gern auch warm. Und….. vorher ein Glas warmes Wasser (das gleicht den Wasserverlust durch Schwitzen in der Nacht wieder aus) Gymnastik (Qi Gong /und-oder Tai chi und -oder Yoga  und- oder Sex 🙂 🙂 und Atemübungen. Sie erleichtern den harmonischen Einstieg in den Tag.

4. 9-11.00 Uhr Hochphase Milz/Pankreas – Ruhephase Dreifach Erwärmer

Energie für tatkräftiges Arbeiten ist nun genug vorhanden – ab in den Tag, nutze die Zeit für anstrengendes und hochkonzentriertes Arbeiten, die Adrenalinausschüttung ist hier am höchsten, die Durchblutung ist gesteigert, der Körper ist besonders widerstandsfähig. Also —- tu es….. mit voller Konzentration und ganzem Herzen, als wäre es das letzte Mal.

5. 11-13.00 Uhr  Hochphase Herz – Ruhephase Gallenblase

Ab 12.00 Uhr lässt die Leistungskurve nach, die Aufmerksamkeit auch und wie ihr schon selbst bemerkt habt – nach dem Mittagessen wird man zunehmend müde. Wohl denen, die dann eine kurze Pause einlegen können (vielleicht sogar 15 – 20 min schlafen), das hilft enorm für den Rest des Tages.

Die Magensäureproduktion wird langsam gesteigert, Fette und Kohlenhydrate werden optimal verdaut. Leichte Mahlzeiten, ausgewogene Ernährung entsprechend der Jahreszeiten sind angesagt, Fleisch 1-2x die Woche, Fisch 2x die Woche, viel Gemüse und Obst, am besten nutzt du die Speisenfolge nach der Lehre der 5 Elemente (s. voran gegangener Beitrag). Die Hochphase Herz bietet aber auch eine gute Möglichkeit für Kommunikation. Vermeide Stress, körperliche Überlastung und Hetze.

In diesem Sinne bis zum nächsten Mal. Allen Menschen Harmonie und Achtsamkeit und…..

genießt das Leben, jeden Moment,es gibt nur diesen Einen

AnLa

 

Sooooo…. (23.6.2017) weiter:

6. 13 – 15.00 Uhr Hochphase Dünndarm    Ruhephase: Leber

Zeit für die Verdauung, man nennt es auch Mittagstief oder Motivationsloch, wie auch immer, ab 14.00 Uhr steigt die Leistungskurve langsam wieder an, leichte Tätigkeiten sollten deshalb nach dem Essen stattfinden bzw. eine kleine Mittagsruhe ist – soweit möglich- angebracht. (Es soll ja schon vorbildliche Betriebe und Einrichtungen geben, die es den Mitarbeitern ermöglichen, eine halbe Stunde Mittagsruhe einzulegen, in Japan übrigens oft üblich). Dies ist auch die Zeit für Routinearbeiten und /oder Telefonate.

 

7. 15 – 17.00 Uhr Hochphase Harnblase   Ruhephase: Lunge

Zeit, auf die Toilette zu gehen, vermehrte Harnausscheidung (Harnblase) und erhöhte Aktivität der Nieren ist zu verzeichnen. Gegen 16.00 Uhr ist die Leistungskurve am Höchsten, insbesondere das Langzeitgedächtnis ist hier sehr aktiv. Wasser oder warmer Tee sind gut geeignet, um den Körper durchzuspülen und zu entgiften, deshalb ausreichend trinken, insbesondere in der warmen Jahreszeit. Dieser Zeitraum eignet sich auch besonders gut für konzentriertes Arbeiten, aber auch sportliche Aktivitäten.

Nächstes Mal weiter…… Allen Menschen Liebe und Glück

AnLa

Sooooo…. nun (28.6.2017) weiter…

8. 17 – 19.00 Uhr Hochphase Niere – Ruhephase Dickdarm

Feierabend, die Leistungskurve sinkt langsam ab und es wird Zeit, mit anstehenden Arbeiten aufzuhören, eine kurze Auszeit mit einem Tee, warmen Wasser o.ä. wäre jetzt angebracht, wenn Sie einen ruhigen Ort finden, wäre auch Zeit für eine Meditationsrunde und natürlich das Abendessen, allerdings nur „etwas Kleines“ , leicht verdauliches, nach Jahreszeit kühlendes oder wärmendes, ganz nach Ihrem Befinden. Nach der „5 Elemente Lehre“ ist es die Zeit des Metalls. Zeit zum Nachdenken, aber auch zum Genießen. Gönnen Sie Ihren Sinnesorganen etwas Angenehmes. Es gibt aber auch Meister der TCM und Mönche in buddhistischen Klöstern, die nachmittags und abends keine Nahrung zu sich nehmen, um den Körper nicht zu sehr zu belasten.

 

9. 19 -21.00 Uhr Hochphase Perikard/Kreislauf – Ruhephase Magen (29.6.17)

Spätes Essen belastet den Kreislauf und die inneren Organe, insbesondere unseren Magen, die Leber, die Bauchspeicheldrüse und den Zwölffingerdarm als unmittelbare Beteiligte bei der Verdauung. Deshalb nur, wenn es sein muss und dann nur in kleinen Mengen. Vermeiden Sie Salate und/oder Rohkost. Das wird für o.a. Organe Schwerstarbeit. Wenn es unbedingt sein muss, dann wenigstens dünsten. Keine fetten oder schwer verdaulichen Speisen, aber auch Zeit für einen gemütlichen Abendausklang, evtl. bei einem Glas Wein oder Bier oder einem beruhigenden Tee und angenehmer Kommunikation. Vermeiden Sie hier Streitigkeiten oder Filme, die die Emotionen hoch schlagen lassen. Es könnte dann sein, dass sie schlecht oder nicht schlafen können. Eine warme Dusche oder ein angenehmes Bad helfen für einen ruhigen, lang anhaltenden Schlaf. (In Japan sehr üblich und das täglich). Für viele auch eine gute Zeit für eine Meditation, denn jetzt ist es fast überall angenehm ruhig, die Kinder schlafen (hoffentlich) und draußen wird es ruhiger.

So… beim nächsten Mal mehr. Allen Menschen Harmonie und ein langes Leben

AnLa

 

10. 21 – 23.00 Uhr Hochphase 3 fach Erwärmer – Ruhephase Milz/Pankreas

Zeit, ins Bett zu gehen, die Leistungskurve sinkt stark ab, wir befinden uns im Element Wasser. Das Prinzip: Früh zu Bett gehen sichert frühes Aufstehen, sodass ich in den frühen Morgenstunden ausgeschlafen bin und Zeit finde, um zu meditieren oder einige aktivierende Übungen zu machen.

Wenn es irgend geht, ist 22.00 Uhr die beste Zeit, um schlafen zu gehen, im Winter etwas früher. Und wenn sie ein „spät zu Bett Geher“ sind; alles kann man üben und an (fast) alles gewöhnt sich der Mensch. Ein Tipp: Gehen sie monatlich jeweils 10 min früher ins Bett, sodass sie dann irgendwann auf 22.00 Uhr landen. Körper und Geist gewöhnen sich so schrittweise an die „frühe“ zu „Bett- Geh- Zeit“. Essen sollten Sie hier nichts mehr, der Körper hat keine Zeit mehr, zu verdauen und müsste nochmal auf Hochleistung schalten, was er nicht will. (Milz/Magen befinden sich in der Ruhephase). Gegen einen „Gute Nacht Tee“ ist allerdings nichts einzuwenden.  Angenehme Nachtruhe!

 

11. 23 – 01.00 Uhr Hochphase: Gallenblase – Ruhephase :Herz

12. 01.00 – 03.00 Uhr Hochphase: Leber – Ruhephase: Dünndarm

In diesen Zeiten sollten Körper und Geist Zeit zur Regeneration gegeben werden. Wachen Sie jedoch z.B. regelmäßig zwischen 1 und 3 auf, so lässt das auf eine mögliche Disharmonie des Funktionskreises Leber schließen. Das kann unter Umständen daran liegen, dass sie am Abend zuviel Alkohol getrunken haben oder Medikamente nehmen müssen, die „nebenbei“ die Leber schädigen oder sich bereits eine Krankheit der Leber andeutet.

Da die Leber jedoch sehr viele Funktionen erfüllen muss, kann auch eine ganz andere Ursache vorliegen. Ein Tipp an ihren Hausarzt und Bitte um Prüfung wäre jedoch angetan.Dies betrifft auch die anderen Hochphasen der Nacht, aber auch des Tages.

Sollten die entsprechenden Organe empfindlich reagieren, sollte man sich darum kümmern. Das betrachte ich auch als wesentlichen Vorteil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Hier werden schon lange vorher Disharmonien in den Energieleitbahnen erkannt, um präventiv auf Körper und Geist einwirken zu können. Lesen Sie dazu auch den unten stehenden Artikel: „Qi Gong und Essen“ bzw. “ Qi Gong und traditionelle chinesische Medizin“.

In diesem Sinne, tun Sie etwas für sich selbst. Sie haben nur die eine Gesundheit.

Harmonie und ein langes Leben in Achtsamkeit

AnLa

 

 

 

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Zen – was ist das und warum ist „es“?

Zen-Buddhismus oder nur Zen ist eine in China ab etwa dem 5. Jahrhundert entstandene Strömung des indischen Mahayana-Buddhismus, die wesentlich vom chinesischen Daoismus beeinflusst wurde. Der chinesische Begriff Chan stammt von dem (indischen) Sanskritwort Dhyana (dt. „Meditative Versenkung“), welches in das Chinesische als Chan’na übertragen wurde.

Der Chan-Buddhismus wurde in Südostasien durch Mönche verbreitet. Es entstand daraufhin eine koreanische und vietnamesische Tradition.

Ab dem 12. Jahrhundert gelangte Chan auch nach Japan und erhielt dort als Zen eine neue Ausprägung, die in der Neuzeit zu uns gelangte.

Der Zen (Chan)-Buddhismus lässt sich seit der (chinesichen) Sung-Zeit (960-1279) durch die Zeilen charakterisieren:

  1. Chan ist eine besondere Überlieferung außerhalb der Schriften,
    2. unabhängig von Wort- und Schriftzeichen:
    3. unmittelbar auf das eigene Herz zeigend, –
    4. auf die (eigene) Natur schauen und Buddha werden.

Oft wird gesagt, dass Zen „nichts“ biete: keine Lehre, kein Geheimnis, keine Antworten. In einem Kōan (unlösbare Frage/ Behauptung) sagt Zen-Meister Ikkyū :

„Ich würde gerne irgend etwas anbieten, um Dir zu helfen, aber im Zen haben wir überhaupt nichts.“

Es bedeutet, das Leben zu leben – in seiner ganzen Fülle. Der unmittelbare Zugang zu diesem Einfachsten von allem ist dem Verstandeswesen Mensch jedoch versperrt – es scheint so, als ob die niemals schweigende Stimme der Gedanken (der kleine Mann im Kopf) ihn durch hartnäckige Ideen und urteilende Vorstellungen blockiere. Die Anhaftung an die Illusion eines Ich jedes Einzelnen verursacht immer wieder nur neues Leiden (Hinweis auf Buddhas Lehre der vier edlen Wahrheiten).

Zen kann diese Verwirrung lösen – zuletzt vermag man sogar zu essen, wenn man hungrig ist, zu schlafen, wenn man müde ist. Zen ist dann nichts Besonderes. Es hat kein Ziel.

Die Charakterisierung, Zen biete „nichts“, wird gerne von Zen-Meistern gegenüber ihren Schülern geäußert, um ihnen die Illusion zu nehmen, Zen biete erwerbbares Wissen oder könne etwas „Nützliches“ sein. Auf einer anderen Ebene wird hingegen auch das Gegenteil behauptet: Zen biete das „ganze Universum“, da es die Aufhebung der Trennung von Innenwelt und Außenwelt, also „alles“, beinhalte. Das alles verwirrt viele Anfänger auf dem Weg (Do).

Zen zielt immer auf die Erfahrung und das Handeln im gegenwärtigen Augenblick. Es zielt auf Achtsamkeit und dem Streben nach ständiger Perfektion in allem.

Zen besitzt aber auch philosophisch-religiöse Aspekte und historisch gewachsene Lehren, etwa in der Sōtō– bzw. Rinzai-Linie. Diese Aspekte kann man – wenn sie auch zur subjektiven Erfahrung des Zen nicht unbedingt notwendig sind – selbstverständlich mit Worten beschreiben.

Die Praxis besteht zum einen aus Zazen (jap.: Za- [sitzen]; Zen- [Versenkung]), dem Sitzen in Versunkenheit auf einem Kissen.

In der äußeren Haltung sind dabei die Beine ineinander geschlagen (Lotussitz).  Der Rücken ist gerade, aber vollkommen entspannt, und die Hände sind entspannt ineinandergelegt, wobei sich die Daumenspitzen leicht berühren. Die Augen bleiben halb geöffnet, der Blick bleibt entspannt ohne Umherschweifen zum Boden gesenkt. Für Anfänger werden auch einfachere Sitzweisen empfohlen, der sogenannte Burmesische Sitz oder der Fersensitz (Seiza). In europäischen Landen auch das Sitzen auf einem Stuhl.

Einfach nur Sitzen – das ist Zen

Ein anderer, ebenso wichtiger Teil der Zen-Praxis besteht aus der Konzentration auf den Alltag. Dies bedeutet einfach nur, dass man sich auf die Aktivität, die man gerade in diesem Augenblick ausübt, vollkommen konzentriert, ohne dabei irgendwelchen Gedanken nachzugehen. Also Achtsamkeit in Allem, im Hier (Ort) und Jetzt (Zeit).

Beide Übungen ergänzen einander und sind dazu gedacht, den Geist zu beruhigen bzw. die „Gedankenflut“, welche einen durchgehend überkommt, einzudämmen.

Meister Sengcan (Sōsan) sagt dazu: „Wenn unser Geist die Ruhe findet, verschwindet er von selbst.“

Der Weg ist allerdings stets zugleich auch das Ziel, im Üben ist die Erfüllung stets gegenwärtig.

Primäre Aufgabe des Zen-Schülers ist die fortgesetzte, vollständige und bewusste Wahrnehmung des gegenwärtigen Moments, eine vollständige Achtsamkeit ohne urteilende Beteiligung (Samadhi). Diesen Zustand soll der Zen-Schüler nicht nur während des Zazen, sondern möglichst in jedem Augenblick seines Lebens beibehalten.

„Zen ist nicht etwas Aufregendes, sondern Konzentration auf deine alltäglichen Verrichtungen.“ (Achtsamkeit in allen Dingen) sagt Zen Meister Shunryu Suzuki

Hier, im Westen, konzentriert sich Zen nicht nur auf seine japanische Ausprägung. Die chinesischen (Chán), koreanischen (Seon) und vietnamesischen (Thiền) Traditionen haben dort ebenfalls wichtige Repräsentanten, Anhänger und lebendige Praxis-Gruppen gefunden.

Zen als solches genügt dem Westen aber leider oft nicht, Zen reichert sich mit weiteren Zielen an. Zen wird im Westen geprägt von mancherlei Sekundärzielen.Zen verliert leider so seinen Eigencharakter und wird auf diesem Wege zum „Dies-und-Das-Zen“

Beispiele dafür sind:

  • Business-Zen (Zen für Führungskräfte)
  • Therapie-Zen
  • Wellness-Zen
  • Street-Zen
  • Ökologie-Zen usw.

Zen-Zentren des Westens mit ihren Programmen verkommen deshalb oftmals zu einem „spirituellen Club“. Man könnte auch sagen: „Profit-Zen“. Es ist sicherlich zu rechtfertigen, dass ein Trainer oder Meister Geld verdienen muss, weil er einen gewissen Aufwand hatte. Bei so manchem stelle ich mir allerdings die Frage, warum er unbedingt so schnell reich werden will und ob das alles noch mit Zen (Buddhismus) zu tun hat.

Viele traditionell orientierte Meister fragen deshalb:

Was ist mit dem „Zen des alten Patriarchen?“

Mit dem „Zen der Patriarchen“ ist hier ein Zen gemeint, das die „Essenz“, den Geist der Gründerväter bewahrt, ohne ihn durch Sekundärziele sowie persönliche oder institutionelle Interessen zu verwässern und eine Art von „Light Zen“ zu produzieren, dem es an der tiefgreifenden transformierenden Kraft des „Zen der Patriarchen“ mangelt.

Andere wiederum sagen: „Hätten wir immer am Alten festgehalten, gäbe es keinen Fortschritt“. Die Frage für mich ist also: Braucht Zen Fortschritt? Und weiter: Brauchen solche Disziplinen wie Qi Gong, Tai JI und Meditation Fortschritt oder Veränderung und wenn ja, gehen dann nicht die Wirkungen teilweise oder ganz verloren?

Sollten wir uns dann nicht doch lieber auf die alten, traditionellen Idenn und Praktiken der alten Meister stützen?

Ich glaube, das muss jeder für sich entscheiden, sollte es jedoch vor Beginn in seine Überlegungen einbeziehen. Für mich kam schon beim Karatetraining in den 1990ern die Erkenntnis, dass es effektiver ist, von den alten Meistern zu lernen. Will man jedoch im Wettkampf gewinnen, so sollte man von den jungen (wilden) Meistern lernen, denn sie kennen die effektiven Wege zum Sieg. Sie haben selbst schon oft gewonnen.

Alte Meister verabscheuten meines Wissens nach den Wettbewerb. Ihrer Meinung nach bringt er nur Leiden, früher oft den Tod.Auch eine Überlegung, die man vor Beginn anstellen sollte.

Und da haben wir es wieder: Fragen über Fragen……

Der Weg zur Antwort: Beschäftige dich damit. Denke nach, schaue hinter die Dinge, lerne und lebe….

und das mit Achtsamkeit in jedem Augenblick.

In diesem Sinne

Harmonie, Güte und Mitgefühl für alle Menschen

AnLa

 

 

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Allgemeine Gedanken über unsere Themen

Ein freundliches Hallo an alle,

in den letzten Wochen haben wir sehr viele positive Kommentare aus dem englischsprachigen Raum bekommen und das freut uns natürlich sehr. Zeigt es uns doch, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Allerdings habe ich das Gefühl, das gerade das Interesse an unseren Themen hier vor Ort und in der Praxis abzunehmen scheint, obwohl es doch für (fast) alle Menschen so interessante Dinge zu entdecken gibt.

Ich kann soviel für Körper und Geist tun und habe doch so wenig zu investieren. Es kostet mich lediglich etwas Zeit und das möglichst täglich. Ich brauche nur etwas im Internet stöbern und finde so viele interessante Informationen, ich brauche mir nur täglich 10-20 min Zeit zu nehmen und einfache praktische Übungen zu realisieren und somit endlich etwas für mich – ganz allein für mich zu tun. Denn eigentlich TUN wir doch oft nur für andere, für den Chef, für die Kinder, für die Ehefrau oder den Ehemann, für die Freunde usw. und wann tust du etwas für dich???

Wenn ich täglich etwas meditiere, vielleicht auch einige Qi Gong- oder Tai chi Übungen realisiere, dann tue ich doch ausschließlich etwas für mich, nur für mich allein. Ich verbessere meine körperliche Leistungsfähigkeit, meine innere Ruhe und Harmonie, bringe meinen Geist in Aktion usw.

Das kann ein guter Weg sein, um innerlich zufriedener, ausgeglichener und glücklicher zu werden. Auch gesundheitlich verbessert sich hier vieles oft so nebenbei: Die inneren Organe werden aktiviert, Verklebungen zwischen den Organen beseitigt, das Herz und die Lunge werden aktiviert, es wird positiver Einflusss auf viele Krankheiten genommen usw… usw..

Wir mir scheint, kommt es jedoch heutzutage mehr und mehr dazu, dass Handy,PC, Internet und was es da alles gibt, eine zu große Rolle spielen. Andererseits werden die psychologischen- und allgemeinmedizinischen,ärztlichen Praxen immer voller (meine Frau kann ein „Lied davon singen“) und die Menschen werden immer einsamer oder auch aggressiver.

Das alles wissen wir oftmals auch und doch….  wollen wir nicht davon abgehen. Da zählt der Wettbewerb mehr als die eigene Gesundheit, da wird nur noch Profit, Profit, Profit in den Vordergrund gestellt, Haben wollen, Geld machen, manchmal (oder auch immer öfter) um jeden Preis. Andererseits wird das Fernsehen immer flacher, die Menschen immer ……. dümmer? Die schlechten Nachrichten immer beängstigender usw…

Für mich doch schon eine eher beunruhigende Entwicklung.

Wäre es da nicht wünschenswert, wenn wir mit unserem Fortschritt nicht ganz so schnell voranschreiten, wenn wir uns und unsere Umwelt dadurch nicht selbst kaputt machen, wenn wir auch ab und an zu den Wurzeln zurück kehren und uns etwas bescheidener halten, die vermeintlich kleinen Dinge wieder achten lernen, auch etwas mehr an unsere Mitmenschen denken usw.

Und gerade tägliche Meditation, tägliches praktisches Üben bringen Körper und Geist wieder in Ordnung, lehren uns die Freude an den „wichtigen“ Dingen, an Achtsamkeit und Mitgefühl in allem. Und da können wir doch auch im Kleinen beginnen,jeder für sich selbst. Bringt euch selbst wieder Achtsamkeit in allen Dingen bei, „flattert nicht herum wie ein Schmetterling, setzt euch auch einmal auf eine schöne Blüte und macht Pause“, nehmt euch Zeit für euch selbst und denkt nach, bildet euch eure eigene Meinung, schaut hinter die Dinge  und handelt danach. Lasst euch nicht zu sehr von der augenscheinlichen Oberflächlichkeit und Schnelligkeit unserer Zeit treiben. Hört in euch hinein und sammelt eure eigenen Erfahrungen… in der Praxis. (nicht nur denken – auch tun) . Und….

Und wenn jeder an seinem Platz, seinen „Job“ richtig macht, kann schon gar nichts mehr schief gehen…. Oder???

In diesem Sinne….

Allen Menschen Achtsamkeit, Liebe und Mitgefühl

AnLa

 

 

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For all friends and prospective customers of this website

To all foreign-language friends and prospective customers of this site: Please 
forgive my lack of foreign language skills. Unfortunately I have to translate a
 large part of your answers from the Google translator. This will often make you smile. 
I apologize .... AnLa

Para todos os amigos estrangeiros e as perspectivas desta página: Por favor, 
perdoe minha falta de competências em línguas estrangeiras. Infelizmente, eu 
tenho que uma grande parte de suas respostas de Traduz Google Tradutor. 
Isso certamente vai lhe trazer muitas vezes 
sorrir. Peço desculpas .... Anla

Для всех иностранных друзей и перспектив этой страницы: 
Пожалуйста, простите мое отсутствие знания иностранного языка. 
К сожалению, у меня есть в значительную часть ваших ответов от 
Google Translate переводчика. Это, несомненно, принесет вам 
часто улыбается. Я извиняюсь .... Анла

Para todos los amigos extranjeros y las perspectivas de esta página: 
Por favor, perdona mi falta de conocimiento de idiomas extranjeros. Por 
desgracia, tengo que una gran parte de sus respuestas de traductor Google 
traductor. Esto sin duda traerá a menudo sonreír. 
Me disculpo .... Anla
Und an alle deutschen Interessenten dieser Seite. Es wäre sicherlich sehr 
interessant, wenn auch von deutscher Seite ab und zu ein Kommentar käme. 
Vielen Dank für euer Interesse und
allen Menschen Harmonie und Mitgefühl
AnLa
 
 
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Tipps und Hinweise

Hallo Leute, hier auf Grund der vielen Kommentare, noch einmal einige Tipps und Hinweise, wie Ihr „an die Sache“ herangehen könnt:

  • wer also Interesse an asiatischen Bewegungs- und Heilmethoden, Kampfkünsten, Philosophien, an der TCM (Traditionellen Chinesischen Medizin) hat, sollte aus meiner Sicht heraus folgendes tun:
  • sucht euch das EINE Thema heraus, welches euch am Meisten interessiert und fangt an, euch theoretisch und praktisch damit zu beschäftigen,
  • sucht in eurer Umgebung nach Trainern/ Meistern eures Interesses, also für Karate, Tai Ji, Meditation,Qi Gong etc. nach einem Trainer in eurer Umgebung,
  • lasst dabei euer Herz sprechen,soll heißen, spürt in euch hinein, ob hier „die gegenseitige Chemie“ stimmt, wenn ja, bleibt mindestens ein Jahr und sammelt Erfahrungen, danach entscheidet, ob ihr weiter macht oder wechseln wollt (ein ständiger Wechsel bringt euch jedoch nichts, nur Unruhe im Geist),
  • zwischendurch sammelt auch theoretische Erfahrungen, kauft ein oder zwei Klassiker zu dem Thema oder geht auch mal zu einem Lehrgang eines anderen Meisters/Trainers derselben Stilrichtung, aber mit einem möglichst hohen Grad an Erfahrungen (dort lernt ihr das Meiste), wenn ihr euch also z.B. für den Yang Stil im Tai chi entschieden habt, sucht nach Übenden des Yang Stils, alles andere wäre zu umfangreich, wenn ihr Qi Gong üben wollt und z.B. die Wudang- Übungen praktiziert, bleibt dabei. Wollt ihr euch mit dem Buddhismus beschäftigen, entscheidet, ob ihr den tibetischen- oder den Zen -Buddhismus o.a. Richtungen praktizieren wollt und bleibt bei dieser Richtung usw.
  • Habt ihr das Jahr „überstanden“, werdet ihr jedoch in der Regel bleiben, soll heißen -weiter machen und besser werden-, den Weg (Do oder auch Dao) der Perfektion gehen,
  • Letztendlich gibt es jedoch nicht den Besten- oder die beste Kampfkunst. Jeder sollte auf seinem Weg das Beste geben. Das ist in den asiatischen Lehren und Kampfkünsten so, das ist aber auch im persönlichen, täglichen Leben so: Wenn du etwas tun willst, dann tue es ganz…. oder gar nicht. „Hintertürchen“ verhelfen dir nur zu Mittelmaß, genauso wie der ständige Wechsel.
  • Meine Erfahrungen besagen aber auch: Wenn du auf einem Gebiet die Meisterschaft erreicht hast, dann verfolge es weiter, aber schau dich auch nach artverwandten Gebieten um: Bei mir begann es mit Judo, dann Karate usw. ,ich ergänzte durch Qi Gong, Tai Ji und Meditation und nach nunmehr 30 Jahren beschäftige ich mich mit der Teezeremonie, mit Ikebana und Kalligrafie und der (japanischen) Gartengestaltung.
  • Und wenn du dich fragst, woher ich die Zeit und das Geld dafür nehme (trotz eines 42 Stunden Jobs mache ich das alles „nebenbei“), so muss ich sagen: Wenn du etwas wirklich willst, wirklich, von Herzen gern, wenn es in dir brennt und du sämtliche Bedenken ausgeräumt hast, dann kriegst du alles hin, auch wenn du zwischenzeitlich Zweifel hast. Es werden sich auch Menschen finden, die dich unterstützen, dir helfen, dich halten, wenn du mal die Kraft verlierst.
  • Wenn du also voll überzeugt bist, das Richtige für dich und die Menschen zu tun, dann halte fest und setze dich durch, auch wenn dich deine Mitmenschen für „verrückt erklären“ oder sagen „das schaffst du nicht“. TU es, tu es …. jetzt…. nicht morgen, nicht im nächsten Jahr, nein JETZT, denn wie sagen die alten Zen Meister:
  • Es gibt nur diesen einen Augenblick„.
  • Die Vergangenheit ist vorbei — was kommt, weißt du nicht, nur dieser eine, jetzige Augenblick ist entscheidend (und dann der nächste und der nächste usw…..)

Soweit erst einmal, also…. immer schön neugierig bleiben und üben,üben, üben,…

dann können auch deine Wünsche wahr werden.

Allen Menschen Liebe und Mitgefühl

AnLa

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Lehrgang aus Anlass des „Welt- Tai chi Tages“

Am vergangenen Samstag (29.4.2017)waren wir aus Anlass des „Welt Tai chi Tages“ in der schönen Lutherstadt Wittenberg. Der Lehrgang wurde organisiert von der Qi Gong, Taichi Trainerin Bärbel Färber und Ihren Teilnehmern in der Turnhalle „Am Schwanenteich“ Wittenberg. Leider war es vormittags sehr kalt, aber das hielt ca. 80 Teilnehmer nicht davon ab, die ersten 90 min. im Freien zu üben.

Die Übungen waren jedoch so gut gewählt, dass uns allen nicht kalt wurde. Insbesondere eine „Tellerübung“ zur Verbesserung der Koordination und Konzentration gefiel allen sehr gut und wir werden diese gern in unser Trainingsprogramm übernehmen. Organisiert war der Lehrgang von Anfang bis Ende sehr gut. Zum Aufwärmen gab es Tee, Kaffee und kleine Snacks, in der Mittagspause konnte man schon einmal kurz die Stadt besichtigen und am Nachmittag gab es  dann sehr interessante Übungen aus dem Bereich des „Muskel und Knochen Qi Gong“ (Medizinisches Qi Gong). Und als sehr entspannenden Abschluss hatten die Organisatoren eine Klangschalen Massage gewählt. Sehr angenehm….

Insgesamt ein sehr gelungener Lehrgang, der allen unseren Teilnehmern sehr gut gefallen hat. Dank insbesondere an Bärbel Färber. Der Lehrgang hat uns auch sehr motiviert, weiter den Weg des Qi Gong und Tai chi zu gehen. Bis zum nächsten Mal und allen Menschen Glück, Mitgefühl und Achtsamkeit…..

AnLa

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Auswertung der Lehrgänge und Vorträge

So, nun ein kurzes feedback zu den Lehrgängen und Vorträgen:

  1. Der Vortrag zum Thema Daoismus wurde in Tangermünde leider nur sehr mäßig besucht. Woran es liegt, weiß ich leider nicht, denn der Vortrag zum Thema Buddhismus, speziell ZEN Buddhismus lief sehr gut und war gut besucht.
  2. Trotzdem werde ich im Herbst in Stendal einen weiteren Versuch in der „Kunstplatte“ Adolf Menzel Straße wagen. Dort werde ich dann zu allen drei Themen Daoismus, Buddhismus und Konfuzianismus Vorträge halten. Die Termine werde ich unter „Veranstaltungen “ rechtzeitig veröffentlichen und auch ein oder zwei Artikel in die Zeitung schreiben.
  3. Zur „Ausbildung (Weiterbildung) Medizinischer Qi Gong Trainer“ haben sich leider nicht genug Teilnehmer gemeldet. Diese muss nun leider (vorerst) ausfallen. Schade…..
  4. Ach, und mit dem Japanhaus wird es erwartungsgemäß doch noch etwas dauern, denn es fehlt, wie so oft, am nötigen Kleingeld für das Dach und die Dielen. Wir werden versuchen, es bis Anfang Juli fertig zu bekommen.
  5. In diesem Sinne wäre es schön, wenn sich einige Sponsoren finden könnten, die unsere Arbeit (auch mit kleinen Spenden) unterstützen könnten.

So, das war’s erst einmal wieder. Also… immer schön neugierig bleiben und üben,üben,üben…. AnLa

 

Und allen, die hier Ihre positiven Kommentare abgegeben haben, ein herzliches Dankeschön. Das motiviert uns, weiter zu machen und auf dem Weg des Dao, des Buddha und des Konfuzius das Beste zu geben… Danke und es wäre schön, auch einige deutsche Kommentare dabei zu haben…

AnLa

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Aktuelles für 2017

So, nun hat es wieder einmal ein Jahr gedauert und einige Neuigkeiten warten auf euch:

  1. Das Japanhaus ist innen fertig (Bilder folgen so schnell als möglich), die überdachte Terrasse folgt in ein bis zwei Monaten. Das Teehaus wird im April begonnen und ist dann im Sommer fertig. Der Trockengarten wird im Sommer begonnen und ist dann im Herbst fertig. (auch hier gibt es dann Bilder)
  2. In zwei Wochen werde ich -vorerst in Stendal- (Kunstplatte) eine Vortragsreihe von insgesamt drei Veranstaltungen zu den Themen Daoismus, Buddhismus und Konfuzianismus abhalten. Weitere werden in Osterburg und Tangermünde folgen. Dauer ca. 90 min – Anfragen bitte per mail andreaslahn@aol.com
  3. Die dreizehner Grundform des Tai Ji ist in unserem neuen you tube https://www.youtube.com/watch?v=tkRJyRdA5Lo veröffentlicht. Eine Grundform, die die Grundstellungen und Grundrichtungen im Tai chi darstellt und von Meister Yang Zhen He (5.Generation Yang Stil) gelehrt wird. Wir haben Sie von Ihm und einem seiner Meisterschüler gelernt und in einem vorangegangenen Bericht umfangreich erwähnt. Eine sehr schöne Kurzform, die unserer Meinung nach von jedem Tai Ji Übenden beherrscht werden sollte.
  4. Für 2017 ist ein Kleines Qi Gong Lehrvideo zu den 8 Bokaten „Ba duan yin“ geplant. Auch das werden wir dann nach Fertigstellung veröffentlichen. Für 2018 ist dann ein Lehrvideo zu den „8 Goldenen Übungen“  nach Dr. Liu geplant.

So, das erst einmal in Kürze zu den von uns geplanten Neuigkeiten. Ihr bleibt immer schön neugiering und ihr wisst ja:  Üben,üben,üben…..

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Neues von uns…

Hallo, Ihr da draußen…Heute wieder einige Neuigkeiten:

Also, wir beginnen in ca. einem Monat (Ende April 2016) mit der Fertigstellung des Japanhauses und -wenn wir es schaffen -im Spätsommer- mit dem Teehaus…es geht also voran.

Die Ausbildung „Medizinischer Qi Gong Trainer“ wurde abgeschlossen. 5 Teilnehmer haben es geschafft. Glückwunsch allen Teilnehmern, sie haben sehr gekämpft.

Ein neues Seminar steht vorerst nicht an, ist jedoch gegen Ende des Jahres 2016 geplant.

Deweiteren haben wir erfolgreich und gemeinsam mit unseren (Tai Ji)-Freunden aus Zehdenik ein Video zur 13er Grundform Shi San Shi ( dreizehn grundlegende Fähigkeiten) nach Meister Yang Zhen He/China – Nachfolger in der 5ten Generation Yang Stil produziert, dass wir euch gern präsentieren möchten. s. unser neuer youtube Kanalhttps://www.youtube.com/watch?v=tkRJyRdA5Lo

(Hinweis zur Aussprache: das nachfolgende „dshing und dshin“ , spricht man mit einem weichen g wie in dem Wort Garage)

Man unterteilt hier in 8 Pforten, die jeweils mit den 8 Trigrammen des I Ging (gespr. Ji dshing) in Verbindung stehen und den 5 Schrittarten, die ihre Entsprechung in den 5 Wandlungsphasen (5 Elementen) finden. Kommen wir also auf                                   13 Grundbewegungen (-formen)

Die 8 Pforten werden in folgende Richtungen unterteilt:

Peng Jin (gespr. Pang dshin) (Qian (gespr. tschian), Himmel), bedeutet anschwellende, ausbreitende Kraft

Lu Jin (gespr. Lü Dshin) (Kun, Erde), bedeutet zurückrollende, zurückziehende Kraft

Ji Jin (gespr. dshi dshin) (Kan, Wasser), bedeutet vorwärts drängende Kraft

An Jin  (Li, Feuer) bedeutet drückende, stoßende Kraft

Cai Jin (Xun (gespr. tschün), Wind) bedeutet abwärtsziehende, entwurzelne Kraft

Lie Jin (Dui, See oder Sumpf) bedeutet spaltende, trennende Kraft

Zhou Jin (gespr. sou dshin) (Zhen, Donner) bedeutet Ellbogenkraft

Kao Jin (gespr: gau dshin) (Gen, Berg) bedeutet Schulterkraft.

In der Praxis werden die Begriffe oft nur mit dem ersten Wort bezeichnet, also Peng Jin z.b. nur mit Peng (gespr. Pang), An Jin nur mit An usw.

Die 5 Schrittarten: (orientieren sich an der 5 Elemente Lehre)

Jin Bu – Vordringen (Element Feuer)

Tui Bu – Zurückweichen (Element Wasser)

Zuo Gu – nach links  (Element Holz)

You Pan – nach rechts (Element Metall)

Zhong Ding – zentrieren, Zentrum wahren (Element Erde)

 

Die 8 Trigramme und die 5 Schrittarten ergeben dann die 13 Grundübungen des Tai Ji. Nähere Informationen findet Ihr auch unter www.yangpai.de

Die 13er Grundform ist unserer Meinung nach ein Muss für jeden an Tai Ji Interessierten. Es ist eine sehr schöne Form, die sich in ihrem Ablauf sehr gut üben lässt und für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen sehr gut geeignet ist.

So, nun erst einmal schön üben und üben und…. üben.

Allen Menschen Gesundheit und Mitgefühl

AnLa

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In eigener Sache

Guten Morgen, Ihr da draußen…

also, was mir gerade durch den Kopf geht. Seit nunmehr fast zwei Jahren habe ich diese Internetseite und leider finden sich wenig bzw. keine Kommentare auf dieser Seite.

Ich hatte allerdings auch einige Anfragen, die ich selbst leider nicht beantwortet habe. Nun, das lag daran, dass ich manchmal keine Zeit hatte, dass ich auch erst einmal in dieses Medium hineinwachsen musste, dass ich diese Arbeit noch nicht intensiv genug betrieben habe…..

Was ich sagen will: Es wäre schön, wenn ich ab diesem Jahr doch etwas mehr Rückmeldungen von euch bekommen könnte….

Mache ich vielleicht etwas falsch? Ist der Text vielleicht zu unverständlich? Ist das Thema zu kompliziert geschrieben? Haben vielleicht noch zu wenige diese Seite gefunden? Was kann ich verbessern? usw.

Lasst uns das Ganze doch wie einen Erfahrungsaustausch betrachten. Ein Forum, um sich mit diesen interessanten Themen auszutauschen….

Es würde mich freuen, in diesem Jahr doch etwas mehr Rückmeldungen von euch zu erhalten….

Ich freue mich darauf und grüße alle Menschen, die sich ernsthaft für Tai Ji, Qi Gong und Meditation interessieren…

AnLa

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