Eröffnung unseres Japangartens

Am 24.8.2019 war es nun soweit. Der lang gehegte Traum wurde wahr und wir eröffneten unseren „Japanischen Tee- und Trockenlandschaftsgarten“. Es war ein voller Erfolg. Nachdem wir um 10.00 Uhr die Tore öffneten, kamen schon die ersten Gäste und die erste Führung durch den Garten fand statt. Um Elf zeigte Meister Cheng, Lijun und seine Meisterschülerin Anja Paul sehr interessante Übungsformen mit und ohne Schwert, als auch mit Fächer und Hellebarde und beide bezogen bei den Energieübungen das Publikum mit ein.

Kursraum für Ikebana, Kalligrafie, Qi Gong uun Meditation

Gegen Halb eins zeigten dann die Karate Ka aus Osterburg unter Leitung von Meister Frank Radecke ihr Können. Die Qualität der Übungen konnte auch hier das Publikum überzeugen und es gab reichlich Beifall.

Der Eingang zum Japangarten

 

 

 

 

 

 

 

 

Ab 14.00 Uhr führten dann die Mitglieder der Tai chi/ Qi Gong Gruppe Wittenberg unter Leitung von Meisterin Bärbel Färber ihre Übungen vor. Eine sehr gelungene Darbietung, die schon einiges Können voraussetzte. (u.a. die Teller Qi Gong Übungen). Auch hier Anerkennung von allen Seiten und zwischendurch immer wieder Führungen durch den Japangarten mit sehr viel Interesse und teilweise auch mit gutem Sachverstand.

Einen guten Abschluss brachte dann die Gruppe Osterburg/Stendal mit ihren Tai chi und Qi Gong Übungen. Sie zeigten die 24er Peking Form und die sehr bekannten „Acht Brokate“ und begeisterten auch hier das Publikum, sodass der Tag insgesamt als sehr erfolgreich und sehr interessant eingeschätzt werden kann. Die Bonsaiausstellung musste wegen schwerer Erkrankung des Leiters leider ausfallen und wird im nächsten Jahr wiederholt.

Durch Andreas Lahn wurde jedoch betont, dass es sich bei dem Japangarten um eine Ersteröffnung handelt und immer wieder neue Dinge hinzu kommen werden. So ist für nächstes Jahr ein Wasserfall geplant und diverse Pflanzen, Sträucher und Bäumme werden den Garten verschönern.

Und ab und an wird es auch einen Kurs oder eine kleine Veranstaltung im  privaten Rahmen geben. Eine Bewerbung für die „Tage der offenen Gärten“ ist ebenso geplant.

Wir informieren euch und halten euch auf dem Laufenden….

Allen Interessierten Gesundheit und Freude am Leben

AnLa

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Eröffnung unseres Japangartens am 24.8.2019

Nun ist es soweit. Am Samstag, den 24.8.2019 (von 10-18.00 Uhr) wird im Rahmen des „18. Altmärkischen Heimatfestes“ (vom 21.-25.8.2019)  und des 100sten Jahrestages des Walslebener Sportvereins und der 130 Jahrfeier der FFW Walsleben und des 10ten Jahrestages der Einheitsgemeinde Osterburg unser asiatischer Japan-, Tee- und Trockengarten eröffnet.

Dazu haben wir folgendes vor:

 

  1. Ganztägig findet eine Bonsai Ausstellung mit workshop statt (Kauf von Bonsai möglich)
  2. 10.00 Uhr – ca.12.00 Uhr – Vorführung Meister Cheng (Shaolin Kloster Henan /China, Wirkungsstätte in Magdeburg und Quedlinburg und seinen deutschen Schülern)
  1. 12.00 Uhr – ca.14.00 Uhr Vorführungen der Karate Gruppe Osterburg unter Leitung von Meister Frank Radecke (schwarzer Gürtel – Shotokan Karate)
  1. 14.00 Uhr – ca.16.00 Uhr Vorführungen der Gruppe Wittenberg unter Leitung von  Meisterin B. Färber (Taichi- und Qi Gong Trainerin und schwarzer Gürtel Shotokan Karate)
  1. 16.00 Uhr – ca.18.00 Uhr Vorführung der Qi Gong/ Tai chi Gruppen Stendal, Osterburg, Tangermünde unter Leitung von Torsten Sanftleben (Medizin. Qi Gong Trainer)

Ganztägig gibt es die Möglichkeit, den Japangarten zu erkunden, mündliche Einführungen und Erklärungen erfolgen durch mich, Andreas Lahn, Leiter des Japangartens, Medizin. Qi Gong und Tai chi Trainer, Meister im Shotokan Karate und Zen buddhistischer Schüler.

Wir freuen uns alle riesig, dass es endlich geschafft ist. Zumindest der Anfang, denn die Pflanzen werden sich sicher noch etwas Zeit lassen, bevor sie so richtig zur Wirkung kommen und im Garten gibt es sicherlich immer etwas zu verbessern.

Es lohnt sich also, wenn ihr in den nächsten Jahren ab und an mal gucken kommt. Möglich sind sicher gemeinsame Trainings- oder kleinere work shops.

Für Vorschläge sind wir immer offen. Bis bald also und herzliche Grüße, als auch der besondere Dank an alle fleißigen Helfer und Helferinnen. AnLa

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Welt TaiJi Tag in Wittenberg

Hallo Leute, am letzten Samstag waren wir in der schönen Lutherstadt Wittenberg zum „Welt TaiJi Tag“ und was soll ich euch sagen, es war toll.

Das fanden auch ca 100 weitere Teilnehmer, die am Vormittag und am Nachmittag gemeinsam Tai chi, Qi Gong und Klangschalen Meditation übten.

Wie immer begann es um 10.00 Uhr mit einem Außentraining, dass von Meisterin B. Färber durchgeführt wurde. Inhalte waren die Seidenspinner Form (Qi Gong), Übungen aus dem Teller Qi Gong und aus Muskel- und Knochen Qi Gong. Eröffnet wurde der Tag vom Landrat des Landkreises und einer Vorführung der Kinder und Jugendlichen mit einer Fächerform und mit einer Teller QiGong Form (der Erwachsenen). Sehr sehenswert.

Nach einer ca.1 1/2 stündigen Mittagspause wurde durch Meister A. Lahn mit einem Übungszyklus des Organ Qi Gong – Funktionskreis Leber/ Gallenblase fortgesetzt und Meisterin Färber ergänzte anschließend mit einigen Übungen speziell aus dem Knochen- und Muskel Qi Gong, um den Tag dann gegen 16.00 Uhr mit einer halbstündigen Klangschalenübung entspannend ausklingen zu lassen.

Insgesamt also ein toller Tag und schade für die, die nicht mitkommen konnten. Im nächsten Jahr ist dieser Tag fest im Programm (letzter Samstag im April) eingeplant und wir dürfen die Eröffnungs-Vorführung dann mit einer Schwertform ergänzen.

Allen Menschen Gesundheit und Lebensfreude

AnLa

E-mail: andreaslahn@aol.com

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Was ist das eigentlich …. Qi Gong?

Qi Gong lässt Energie fließen,

so, da haben wir bereits zwei wesentliche Wörter, wenn es um das Thema Qi Gong und Gesundheit geht. Energie heißt im Chinesischen nichts anderes als Qi = Lebensenergie (im Japanischen Ki). Da die Chinesen aber keine Lautschrift wie wir haben und alles in Schriftzeichen übersetzen, kann dieses Qi auch noch vieles andere, wie z.B. Hauch, Atem oder „Dampf, der beim Kochen von Reis nach oben steigt“, bedeuten. Der Einfachheit halber übersetzen wir es einfach mit Lebensenergie. Gong bedeutet „beständiges Üben„, „kontinuierliches Arbeiten“ usw. Wir würden heute vielleicht sagen „dran bleiben„.

Heißt also

Qi Gong = Beständige Übung an der Lebensenergie

zur harmonischen Erhaltung unserer Gesundheit (Vorbeugung) bzw. zur Wiederherstellung unserer Gesundheit (Linderung und Heilung).

Dieses Qi fließt auf sogenannten Leitbahnen (Meridiane), von denen es zwölf bzw. vierzehn Hauptleitbahnen (neben diversen Nebenleitbahnen oder auch „außerordentlichen Gefäßen“) gibt, die in der Regel in Längsrichtung durch unseren Körper fließen.

Jede HauptLeitbahn bezeichnet den Durchluss eines Yin -/bzw. Yang Organs. Es gibt Meridiane für die Leber und die Gallenblase, die Milz und den Magen oder auch die Nieren und die Blase usw., sodass auf diesen Leitbahnen Einfluss auf das entsprechende Organ (Funktionskreis) genommen werden kann. (s.a. „Yin/Yang-“ und „5 Elemente Lehre„)

Auf jeder Körperhälfte gibt es identische Leitbahnen (Spiegelung) beim Dreizehnten und Vierzehnten befindet sich einer auf der Vorderseite des Körpers (Ren mae), der andere auf der Rückseite (Du mae).Auch auf diesen beiden gibt es sogenannte Akupunkturpunkte, deshalb werden beide als Meridiane bezeichnet.

Ist ein harmonischer Durchfluss dieses Qi gewährleistet, sind wir gesund, ist er gestört, haben wir eine Dysharmonie (wir sind oder werden krank).

Der gestörte Durchfluss kann sich auf vielerlei Art zeigen, so als Stau, Stagnation, als pathologisches Auf- und Absteigen, als Hitze, als Kältezustand usw.

Wieder „in den Griff kriegen“  -harmonisieren- kann ich das Ganze mit Qi Gong- oder Tai Ji Übungen, mit Akupressur (Tuina),Akupunktur, mit meiner Ernährung oder mit Kräutern. Diese Methoden bilden dann die 5 Bestandteile der Traditonellen Chinesischen Medizin (TCM).

Aber dazu ein anderes Mal…..

Allen Menschen Gesundheit und Lebensfreude

AnLa

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Und wieder einmal: ACHTSAMKEIT

Hallo Leute, da bin ich wieder und heute wieder ein paar Gedanken zum Thema Achtsamkeit.

„Boah… wird so mancher sagen, jetzt kommt der wieder mit den alten Kamellen“. Aber mal ehrlich, wir wissen es alle, zumindest die meisten, aber üben wir uns denn schon täglich in Achtsamkeit. Wenn meine Liebste und ich uns wieder einmal bei unachtsamen Handlungen „erwischen“, dann erinnern wir uns schon fast automatisch daran. Mit den Worten: „Und … was war’s wieder? Unachtsamkeit !“. Und wir gehen scherzhaft damit um, beim nächsten Mal achten wir jedoch darauf, in der gleichen Situation nicht wieder unachtsam zu sein. Und ich denke, so nach und nach…..

Wie mache ich’s nun aber: Mein Tipp: Trainiere anfangs erst einmal Konzentration. Kaum einer von uns kann sich heute in dieser hektischen Welt wirklich längere Zeit auf eine Sache konzentrieren. Zazen, das einfache Sitzen auf einem Kissen, hilft dir dabei, dich für einige Minuten auf eine Sache zu konzentrieren. Sei es auf Zahlen oder auf Vokale oder auf deinen Körper, oder,oder….

Setz dich also erst einmal auf dein Kissen und sei still. Mit dem Körper, mit deinen Gedanken. Konzentriere dich und denke an nichts anderes als an dein Meditationsobjekt. Übe es … täglich ein paar Minuten. Was da in deinem Körper und Geist auch kommen und gehen mag, nimm es wahr, schaue dir an, wovon es handelt und … lasse es wieder ziehen. Werte nicht, so nach dem Motto: „Mensch, ich kann nicht einmal eine Minute an meine Zahlen denken“. Nein, werte nicht, lass die Gedanken ziehen wie Wolken. Und wenn du dich allzu sehr beim Nachdenken ertappst, fang einfach bei EINS wieder an zu zählen.

Sei liebevoll mit dir selbst. Egal, was auch kommt. Es ist gut so. Du übst schließlich. Perfekt sind (vielleicht) andere. Verurteile dich nicht, wenn du dich ärgerst oder vielleicht sogar beim meditieren einschläfst. Alles ist gut, so wie es ist.

Mit fortschreitender Übung nimmst du immer mehr wahr, was in dir, was jetzt

  Auf der Suche nach der vollkommenen Blüte

geschieht. Du bist im Hier und Jetzt.

Und dann, wenn du merkst, dass du in diesen Übungen konzentriert und achtsam bist… dann nutze diese Haltung für dein tägliches Leben. Sei achtsam und konzentriert in deinen täglichen Handlungen, in deinem Verhalten gegenüber anderen, sei achtsam zu dir selbst, genieße den Tag, jede Minute, jeden Augenblick. Merke wieder, was dir gut tut, sieh die kleinen Dinge, die uns alle glücklich machen. Die Sonne, eine schöne Blume, ein schönes Bild, genieße den Augenblick. Du wirst merken, das dieses veränderte innere Denken große Auswirkungen auf dein äußeres Handeln, auf deine Ausstrahlung hat….

Wenn du soweit bist, wirst du es merken… an den Reaktionen der Anderen….

Und das Wichtigste: Diese Gedanken sind nicht von mir, sondern wurden vor 2500 Jahren schon vom „alten“ Buddha formuliert. Und zwar im „Achtfachen Pfad“ (also der „Vierten edlen Wahrheit“) Pkt. 7 und 8:

7.Rechte Achtsamkeit; Körper: bewusstes Atmen,Gehen,Stehen usw. Werde dir allen Sinnesreizen,Affekten und Denkinhalten bewusst.Die Achtsamkeit auf das „Innere“ prüft die Geistesregungen und benennt sie. Achtsamkeit auf das “Äußere”; Sei im Hier (Ort) und Jetzt (Zeit); grüble nicht über Vergangenes nach; schwelge aber auch nicht unnütz in der Zukunft.Sei ganz bei der Sache,der Person, bei dem Gespräch.

8. Rechtes Sichversenken bzw. rechte Sammlung; bezeichnet die Fähigkeit, den unruhigen Geist zu kontrollieren, hier geht es im Wesentlichen um die buddhistische Meditation, die vor allem die Konzentration auf ein einziges Phänomen (häufig der Atem) verwendet, wodurch der Geist von Gedanken befreit wird und zur Ruhe kommt.

Auf diesem Weg alles Liebe und Gute

 

AnLa

 

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Für interessierte Einsteiger (und Fortgeschrittene)

Hallo, Ihr Lieben,

heute mal wieder ein paar Zeilen von mir. Ich habe mir heute mal ein paar Gedanken darüber gemacht, wie es wäre, wenn ich mich noch nie mit den Themen Qi Gong, Tai chi, Buddhismus, Meditation o.ä. beschäftigt hätte. Folgende Fragen habe ich mir gestellt:

– Irgend etwas an einem (oder allen) Thema intessiert mich. Da ist etwas, aber ich weiß nicht genau was, dass mich fasziniert und ich habe nun den Entschluss gefasst, mich näher damit zu beschäftigen. Aber wo fange ich an? Wie mache ich das?

  • An wen kann ich mich wenden und vor allem: Was bringt mir das Ganze?
  • Verschwende ich damit meine Zeit? Wer kann mir evtl Rat und Hilfe geben?
  • Kann ich mir das leisten? Muss ich evtl. viele teure Seminare besuchen?
  • Wieviel Zeit muss ich dafür einplanen?
  • Kann ich das Allein oder mach ich es lieber mit anderen zusammen?
  • Wo kann man mir Hilfe und Unterstützung geben oder reichen Internet und Bücher?

Fragen über Fragen, die mich eigentlich schon im Vorfeld fast überfordern. Also… Wo fange ich an?

Nun, ich habe den Vorteil, dass ich das Ganze nun schon über 30 Jahre praktiziere, sodass ich mir (und vielleicht euch) selbst raten kann:

AnLa – Andreas Lahn beim Karate Training

Hier also ein paar Gedanken aus meiner Sicht:

Vom Grundgedanken her kannst du heutzutage alles Theoretische kostenlos aus dem Internet erlangen. Du kannst auch für kleines Geld Bücher oder Hörbücher kaufen (z.B. Amazon) und dich theoretisch schulen. Das Problem: Es ist zuviel.

Beispiel.: Gib bei youtube „Buddhismus“ ein und du wirst zugeschüttet mit Informationen, gib „Qi Gong oder Tai chi“ ein und du weißt gar nicht mehr: „Was zuerst tun“?

Mein Vorschlag: Kauf dir ein Notizheft und notiere auf der esrten Seite die Themen, also:

  • Was interessiert mich; z.B. Buddhismus, Meditation, Qi Gong, Tai chi usw.
  • Danach mach eine Prioritätenliste daraus, also z.B. Qi Gong Nr.1, Meditation Nr.2, Buddhismus Nr.3, Daoismus Nr.4, Konfuzius Nr. 5, Tai chi chuan Nr. 6 usw. (lass jeweils ein bis zwei Seiten frei, damit du später ergänzen bzw. Unterteilungen und Unterpunkte  machen kannst
  • Als Drittes kläre erst einmal die Begriffe: (schon Konfuzius hat damals gesagt: „Die richtige Bezeichnung und die Klarheit über den Begriff ist das Wichtigste“).
  • Also z.B. Qi Gong beinhaltet das Qi Konzept, die Lehre der alten Chinesen über das Qi (gespr. tschi) – die Lebensenergie (wie wir es hier einfacherweise übersetzen), und das gong (gespr. gung) das beständige (möglichst tägliche) Üben. Schreibe also in die dritte Seite deines Notizbuches als Überschrift „Qi Gong“ (gespr. tschi gung) und die dazu gehörenden Informationen in Stichpunkten. Du wirst merken, da kommt bald eine ganze Menge zusammen, dashalb beschränke dich nur auf Überschriften oder Unterpunkte ( in Stichpunkten), sodass du erst einmal einen großen Überblick bekommen kannst.
  • Schau dich gleichlaufend auch mal in deiner Umgebung um, ob es dort funktionierende Qi Gong Gruppen gibt, sodass du erst einmal einen Kurs (meist 10 Abende a. 1 – 1  1/2 Stunden) in der Praxis mitmachen kannst. Praktische Qi Gong Übungen aus dem Internet und aus Büchern zu lernen, empfehle ich (in den ersten 10 Jahren ::)) nicht.
  • Das Gleiche machst du mit den anderen Themen, sodass du nun erst einmal einen groben Überblick über die einzelnen Themen bekommst.
  • Wichtig: Zu den praktischen Themen wie Qi gong, Tai chi (TaiJi) oder Meditation gehören immer auch theoretische Hintergrundinformationen wie Buddhismus oder Daoismus, wenn du die Übungen richtig verstehen lernen willst. Bei mir stellte sich z.B. heraus, dass mich speziell der Japanische Zen Buddhismus und der chinesische Daoismus interessieren, aber auch der Weg der Samurai „Bushido“ fasziniert, bei dir ist es vielleicht der tibetische, laotische oder vietnamesische Buddhismus oder anderes. Das musst du letzlich selbst entscheiden. Und solltest du Christ oder Moslem oder anderes sein, kein Problem: Der Buddhismus und Daoismus ist da sehr offen. Kein Buddhist und schon gar nicht ein Daoist wird dich zu bekehren versuchen.
  • So, nun hast DU dich zu entscheiden. Ich habe damals mit praktischen Übungen des Judo, Karate Do, Aikido und Jiu Jitsu begonnen. Du bemerkst vielleicht das oftmalige Do in den Begriffen. Do heißt im Japanischen „der Weg“ (im Chinesischen „Dao“ (gespr. Dau), was bedeuten soll, dass es schon besser wäre, sich eine gewisse Zeit damit zu beschäftigen. Es soll schließlich ein längerer Weg werden.
  • Willst du dich nur mit den theoretischen Themen beschäftigen, dann stehst du vor der Entscheidung: Wo beginnen?
  • So soll hier stellvertretend nur die Dreiteilung im Buddhismus genannt sein. Die aus dem indischen Theravada, dem Diamantweg oder dem sogenannten  Großen Weg stammenden Richtungen haben ihre Kernanwendung in der Meditation. Buddha war schließlich Inder und erlangte seine Erleuchtung über den „mittleren Weg“ der Meditation.
  • Die Schule der Ältesten (Theravada oder Hinayana)versteht sich als die älteste Form des Buddhismus. Sie findet als Schultradition immer noch in den Gebieten von Sri Lanka, Thailand sowie Kambodscha Anwendung. Hierbei geht es vor allem um Verhinderung von Leid und Beruhigung des Geistes. Die Vermeidung von Alltagsschwierigkeiten ist ebenfalls eine Anwendungsform des Theravada.
  • Der Große Weg wird mit Mahayana bezeichnet. Im Mittelpunkt des Mahayana steht die Weiterentwicklung von Wissen sowie dauerhafte Liebe (für alle Menschen) und außerdem Mitgefühl. Es versteht sich als Bereicherung des eigenen Lebens und der Leben anderer. Die eigenen Möglichkeiten und Fähigkeiten sollen in dieser Form des buddhistischen Weges vervollständigt und gereift werden.
  • Der Diamantweg oder auch Vajrayana genannt, geht ursprünglich auf Buddha zurück. Diese Lehre beinhaltet ein grundlegendes Vertrauen auf das Vorhandensein aller erleuchtenden Fähigkeiten eines jeden Lebewesen im Geiste. Die Beseitigung der Schleier vor den erleuchtenden Eigenschaften ist eine Kernlehre des Vajrayana.
  • Neben dieser o.a. Dreiteilung ist der japanische Zen-Buddhismus  eine im sechsten Jahrhundert entstandene Lehre, welche sich am Mahayana orientiert. Hier stehen die Lehren Buddhas (s.auch 4 edle Wahrheiten und der Achtfache Pfad) selbst an erster Stelle und werden den Schülern direkt vermittelt. Eine Erleuchtung oder Einsicht soll schlagartig zum Vorschein kommen. Eine Lebensvereinfachung und die Perfektionierung der Meditation wird durch dauerhaften Sitzen (Zazen im Seiza) und/oder Überlegungen über komplexe Fragestellungen (Koan)bei diesem buddhistischen Weg praktiziert. Der Zen Buddhismus ging aus dem chinesischen Chan Buddhismus hervor und wurde mit Elementen des Daoismus und Shintoismus verknüpft. Seine einfach und sachlich gehaltenen Lebensphilosophien fanden insbesondere bei den japanischen Samurai und den Fürsten (Daimyo) bzw. dem Shogun (Premierminister) und so manchem Kaiser breites Interesse.
  • Eng verknüpft mit den Philosophien des Zen Buddhismus wurden im Laufe der Zeit solche Disziplinen wie die Kalligrafie (shodo), das japanische Blumenstecken Ikebana (Do), die Kunst des „Baumes in der Schale“ Bonsai (Do) und die Kampfkünste z.B. Karate Do, Aikido,Kendo (der Weg des Schwertes), Kyudo (der Weg des Bogens) u.a.

Du siehst, es wird immer mehr, je tiefer du in die Thematik eindringen willst. (Aus dem anfänglichen Notizbuch werden dann vielleicht zu jedem Thema entsprechende Ordner).

Viele schreckt das schon am Anfang ab, um so stolzer kannst du jedoch sein, wenn du mehrere Jahre oder Jahrzehnte diesen Weg gegangen bist. Ich habe alle wichtigen Begriffe fett markiert, du kannst dich also über die entsprechenden Begriffe den Themen nähern und sie Schritt für Schritt erkunden.

Im Laufe der letzten 30 Jahre habe ich so sehr viele bemerkenswerte Menschen kennen gelernt und mich persönlich auch sehr verändert.

Ich wünsche Dir auf deinem Weg alles erdenklich Gute und vor allem Gesundheit, Liebe und Mitgefühl

AnLa

 

 

P.S. Da momentan auch immer über die Datenschutzerklärung diskutiert wird. Die Einverständniserklärungen der auf den Bildern gezeigten Personen liegen vor.

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Neue Lehrgänge 2019

 

Neue Nachrichten:

Wir fahren in diesem Jahr 2019 mit Fahrgemeinschaften zu folgenden Lehrgängen:

Samstag, 27.4.2019 nach Lutherstadt Wittenberg, Welt Tai chi Tag
ca. 10 – 20.00 Uhr Kosten ca. 20,00 €

Samstag, 24.8.2019 10 – 18.00 Uhr Offizielle Eröffnung des Japangartens Walsleben im Rahmen des „Altmärkischen Wischfestes“ in Walsleben

Samstag/ Sonntag 21.9.- 22.9.2019  13er Grundform des TaiJi in Anwendung Anwendbarkeit der 5 Spiralübungen (Chansigong) und 8 Grundtechniken (Peng, Lü, Ji, An, Cai, Lie, Zhou, Kao) weitere Lehrgangsangebote unter wenwu.de

Hier ein paar Bilder von unserem erfolgreichen Lehrgang im zukünftigen Japangarten in Walsleben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Wer mitkommen/ teilnehmen möchte, meldet sich mit einer mail bitte unter : andreaslahn@aol.com

Die Lehrgänge sind für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet.

Wir freuen uns.

Allen Menschen Gesundheit,Liebe und Mitgefühl

AnLa

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Beginn Neue Aus- / Weiterbildung „Medizinischer Qi Gong Trainer“ und „Qi Gong Trainer“

Liebe Interessenten,

Heute eine Information zum Beginn eines neuen Kurses Herbst 2019

Ausbildung „Medizinischer Qi Gong Trainer“, „Qi Gong Trainer“ und „Meisterschüler- Weiterbildung“

Im Herbst 2019 planen wir in unserem Institut eine neue Kursrunde zu o.a. Aus- und Weiterbildung. Nähere Informationen finden Sie oben rechts, wenn Sie Qi Gong/Taichi und den Unterpunkt „Ausbildung Qi Gong Trainer/Medizinischer Qi Gong Trainer“ anklicken.

Bei Interesse an einer Teilnahme reicht eine kurze mail an den Leiter A. Lahn :

e-mail: andreaslahn@aol.com

Die Anmeldung und Informationsunterlagen senden wir dann umgehend zu.

Anmeldeschluss ist der 30.08.2019

Den genauen Beginn senden wir euch zu, wenn die erforderliche Teilnehmerzahl erreicht ist.

Bis dahin und allen Menschen Gesundheit und ein langes Leben

AnLa

 

 

 

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Hochrangiger Besuch eines Shaolin Meisters

Am Samstag, den 9.12.2017 weilte ein hochrangiger Gast mit seiner ManagementChefin Anja Paul bei uns, um uns kennen zu lernen und eine gemeinsame Zusammenarbeit zu besprechen.

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Meister Cheng,LiJun, in der 20.Generation der originalen Chen-Taiji-Familie, ging bei mehreren nationalen und auch internationalen Wettkämpfen sowie bei Weltmeisterschaften als Sieger hervor.Meister Cheng praktiziert seit über 40 Jahren Wushu und begann bereits im frühen Kindesalter. Er wurde in Henan, der Wiege des Shaolin Qi Gong und Shaolin Kungfu, geboren und hielt sich auch im dortigen, weltberühmten Kloster auf.

  • Shaolinquan und Taijiquan sind seine Passion, so übertrug er sein langjähriges, intensives Training auch auf den Alltag. Ebenso hat er die buddhistische Lehre und die Traditionelle Chinesische Medizin TCM erlernt, praktiziert und im Selbststudium vertieft.
  • Er gab in den letzten 20 Jahren in über 30 Ländern Unterricht und Seminare, seine Ehefrau ist in der Ausführung der traditionellen Teezeremonie bewandert und gibt Kurse in Quedlinburg.

Seit nunmehr 7 Jahren hat Meister Cheng und seine Familie den Lebensmittelpunkt in Quedlinburg gefunden. Dort und in Magdeburg und Berlin lehrt und praktiziert er.

Der Samstag Nachmittag war somit für mich und einige meiner Schüler sehr aufschluss- und lehrreich. Wir durften Meister Cheng einige unserer Übungen zeigen und wurden sogar mit begeistertem Aplaus der beiden Gäste bedacht. Darauf sind wir sehr stolz.

Das Geschenk, ein Buch des Meisters mit dem Titel: „TaiJi im Leben“ werden wir natürlich in Ehren halten.

Insgesamt war es uns eine große Freude, Meister Cheng kennen zu lernen. Seine Einladung, im nächsten Jahr unbedingt nach Quedlinburg zu kommen und gemeinsam zu trainieren, nehmen wir gern an. Ebenso freuen wir uns darauf, mit ihm bzw. seiner Ehefrau im“Japangarten Walsleben“ zu üben (TaiJi, Qi Gong, Tuishou, Teezeremonie u.a.). Wer mehr von Meister Cheng sehen möchte, findet es auf www.wenwu.de

2018 wird also ein sehr interessantes und lehrreiches Jahr.

Wir wünschen Meister Cheng, seiner Familie, seinen Schülern und allen Menschen dieser Welt ein frohes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch und erfolgreiches, neues Jahr 2018.

AnLa

Und hier gleich noch ein Gleichnis aus seinem Buch, der uns sehr begeistert hat:

Ein Schüler fragte Bodhidharma (geb. 440- gest. 528), den ersten Patriarchen der Chan (Zen) Linie: „Was ist mein Leben?“

Bodhidharma sagte daraufhin: „Du bist nicht DU,du bist jemand anders!“ Warum? „Wir sind alle miteinander verbunden, wir sind alle eins!“

„Andere Menschen sind auch du!“ Warum? „Wir finden uns selbst in den anderen wieder!“

„Andere Menschen sind andere Menschen!“ Warum? „Wir unterscheiden uns, haben verschiedene Eigenschaften!“

„Ich bin ich. Du bist DU!“ Warum? „Jeder ist ein einzigartiges Individuum“.

 

Durch die erste Erkenntnis vergessen wir das ICH.

Die zweite macht uns zu freundlichen Menschen.

Die dritte gibt uns Klarheit darüber,wer wir sind.

Die vierte macht das Leben klar und frei.

 

 

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Tagesplan

Hallo und einen guten Tag,

heute habe ich mir mal ein paar Gedanken über eine Tagesplanung für Jeden gemacht. Natürlich aus der Sicht der TCM (Traditionellen Chinesischen Medizin) bzw. der Organuhr innerhalb der TCM.

Mein Vorschlag für einen idealen Tagesplan: Betonung liegt auf ideal, denn manchmal lässt es sich einfach nicht anders regeln, dann jedoch wenigstens in Teilen:

05 – 07.00 Uhr aufstehen

07 – 08.00 Uhr reichhaltiges Frühstück, (vorzugsweise warm und damit meine ich nicht den Kaffee  s. auch „5 Elemente Kochen bzw. -ernährung“)

08 – 12.00 Uhr Erledige die Arbeiten, die die meiste Konzentration erfordern

12 – 14.00 Uhr ausgewogenes und leichtes Mittagessen (mit Kommunikation verbunden, vielleicht auch etwas Schlaf)

14 – 18.00 Uhr Erledigung von Arbeiten

18 – 20.00 Uhr Abendessen (wenig leichte Kost oder gar nichts)

21 – 22.30 Uhr Bettruhe (nach den Jahreszeiten)

So, nun Einzelheiten dazu:

  1. Lt. TCM beginnt die Organuhr um Drei Uhr morgens (3 – 5 Uhr Lunge = höchste Aktivität, Harnblase = Ruhephase), die Lunge entfaltet hier ihre stärkste Aktivität, die Harnblase hat dementsprechend ihre Ruhephase. Zwischen 3 und 4 Uhr erfolgt die höchste Melatoninausschüttung, sie steuert den Schlaf-/Wachrythmus. Wache ich regelmäßig z.B. gegen 4 Uhr nachts auf oder habe Hustenanfälle oder Atemstörungen, deutet dies auf eine Disharmonie des Lungenfunktionskreises hin. Ist das Ganze gepaart mit einem leichten Frösteln, deutet dies auf zu niedrigen Blutdruck hin. Habe ich regelmäßig zwischen 4 -5 Uhr einen leicht erhöhten Blutdruck, sind dies evtl. Anzeichen eines leicht erhöhten Schlaganfall- oder Herzinfarktrisikos.Für ungestörte Nachtruhe sollte man deshalb für ausreichend frische Luft sorgen bzw. den Lungenmeridian stärken (z.B. „Medizinisches Organ Qi Gong“ – Lungenübung oder die „Acht Brokate“ oder die „Acht goldenen Übungen“).
  2. 5 – 7.00 Uhr Hochphase = Dickdarm, Ruhephase = Niere , ab 6.00 Uhr erfolgt ein langsames Ansteigen der Körpertemeperatur, dies ist eine gute Zeit für Meditationen, um das Energiesystem neu auszubalancieren. Besonders viele Sexualhormone werden ausgeschüttet, es sollte viel (Tages)Licht ins Schlafzimmer fallen, die Melatoninzufuhr wird gestoppt, Körper und Geist werden aktiviert, es ist Zeit aufzustehen (übrigens auch am Wochenende, denn auch hier gilt die Organuhr). Und….von den „ollen Chinesen“ wird empfohlen, am Morgen ein Glas warmes Wasser zu trinken, als guter Ausgleich für den nächtlichen Wasserverlust.

So… soll für heute erst einmal reichen. Weiteres später und dran denken………………. immer schön üben….

Allen Menschen Gesundheit und ein langes Leben

AnLa

 

So, heute (17.6.2017) weiter:

3.  7-9.00 Uhr Hochphase Magen- Ruhephase Perikard/Kreislauf Sexus

Der Verdauungsapparat wird aktiv. Der Körper benötigt Nährstoffe, Zeit für’s Frühstück, gern auch ausgewogen und reichhaltig, und gern auch warm. Und….. vorher ein Glas warmes Wasser (das gleicht den Wasserverlust durch Schwitzen in der Nacht wieder aus) Gymnastik (Qi Gong /und-oder Tai chi und -oder Yoga  und- oder Sex 🙂 🙂 und Atemübungen. Sie erleichtern den harmonischen Einstieg in den Tag.

4. 9-11.00 Uhr Hochphase Milz/Pankreas – Ruhephase Dreifach Erwärmer

Energie für tatkräftiges Arbeiten ist nun genug vorhanden – ab in den Tag, nutze die Zeit für anstrengendes und hochkonzentriertes Arbeiten, die Adrenalinausschüttung ist hier am höchsten, die Durchblutung ist gesteigert, der Körper ist besonders widerstandsfähig. Also —- tu es….. mit voller Konzentration und ganzem Herzen, als wäre es das letzte Mal.

5. 11-13.00 Uhr  Hochphase Herz – Ruhephase Gallenblase

Ab 12.00 Uhr lässt die Leistungskurve nach, die Aufmerksamkeit auch und wie ihr schon selbst bemerkt habt – nach dem Mittagessen wird man zunehmend müde. Wohl denen, die dann eine kurze Pause einlegen können (vielleicht sogar 15 – 20 min schlafen), das hilft enorm für den Rest des Tages.

Die Magensäureproduktion wird langsam gesteigert, Fette und Kohlenhydrate werden optimal verdaut. Leichte Mahlzeiten, ausgewogene Ernährung entsprechend der Jahreszeiten sind angesagt, Fleisch 1-2x die Woche, Fisch 2x die Woche, viel Gemüse und Obst, am besten nutzt du die Speisenfolge nach der Lehre der 5 Elemente (s. voran gegangener Beitrag). Die Hochphase Herz bietet aber auch eine gute Möglichkeit für Kommunikation. Vermeide Stress, körperliche Überlastung und Hetze.

In diesem Sinne bis zum nächsten Mal. Allen Menschen Harmonie und Achtsamkeit und…..

genießt das Leben, jeden Moment,es gibt nur diesen Einen

AnLa

 

Sooooo…. (23.6.2017) weiter:

6. 13 – 15.00 Uhr Hochphase Dünndarm    Ruhephase: Leber

Zeit für die Verdauung, man nennt es auch Mittagstief oder Motivationsloch, wie auch immer, ab 14.00 Uhr steigt die Leistungskurve langsam wieder an, leichte Tätigkeiten sollten deshalb nach dem Essen stattfinden bzw. eine kleine Mittagsruhe ist – soweit möglich- angebracht. (Es soll ja schon vorbildliche Betriebe und Einrichtungen geben, die es den Mitarbeitern ermöglichen, eine halbe Stunde Mittagsruhe einzulegen, in Japan übrigens oft üblich). Dies ist auch die Zeit für Routinearbeiten und /oder Telefonate.

 

7. 15 – 17.00 Uhr Hochphase Harnblase   Ruhephase: Lunge

Zeit, auf die Toilette zu gehen, vermehrte Harnausscheidung (Harnblase) und erhöhte Aktivität der Nieren ist zu verzeichnen. Gegen 16.00 Uhr ist die Leistungskurve am Höchsten, insbesondere das Langzeitgedächtnis ist hier sehr aktiv. Wasser oder warmer Tee sind gut geeignet, um den Körper durchzuspülen und zu entgiften, deshalb ausreichend trinken, insbesondere in der warmen Jahreszeit. Dieser Zeitraum eignet sich auch besonders gut für konzentriertes Arbeiten, aber auch sportliche Aktivitäten.

Nächstes Mal weiter…… Allen Menschen Liebe und Glück

AnLa

Sooooo…. nun (28.6.2017) weiter…

8. 17 – 19.00 Uhr Hochphase Niere – Ruhephase Dickdarm

Feierabend, die Leistungskurve sinkt langsam ab und es wird Zeit, mit anstehenden Arbeiten aufzuhören, eine kurze Auszeit mit einem Tee, warmen Wasser o.ä. wäre jetzt angebracht, wenn Sie einen ruhigen Ort finden, wäre auch Zeit für eine Meditationsrunde und natürlich das Abendessen, allerdings nur „etwas Kleines“ , leicht verdauliches, nach Jahreszeit kühlendes oder wärmendes, ganz nach Ihrem Befinden. Nach der „5 Elemente Lehre“ ist es die Zeit des Metalls. Zeit zum Nachdenken, aber auch zum Genießen. Gönnen Sie Ihren Sinnesorganen etwas Angenehmes. Es gibt aber auch Meister der TCM und Mönche in buddhistischen Klöstern, die nachmittags und abends keine Nahrung zu sich nehmen, um den Körper nicht zu sehr zu belasten.

 

9. 19 -21.00 Uhr Hochphase Perikard/Kreislauf – Ruhephase Magen (29.6.17)

Spätes Essen belastet den Kreislauf und die inneren Organe, insbesondere unseren Magen, die Leber, die Bauchspeicheldrüse und den Zwölffingerdarm als unmittelbare Beteiligte bei der Verdauung. Deshalb nur, wenn es sein muss und dann nur in kleinen Mengen. Vermeiden Sie Salate und/oder Rohkost. Das wird für o.a. Organe Schwerstarbeit. Wenn es unbedingt sein muss, dann wenigstens dünsten. Keine fetten oder schwer verdaulichen Speisen, aber auch Zeit für einen gemütlichen Abendausklang, evtl. bei einem Glas Wein oder Bier oder einem beruhigenden Tee und angenehmer Kommunikation. Vermeiden Sie hier Streitigkeiten oder Filme, die die Emotionen hoch schlagen lassen. Es könnte dann sein, dass sie schlecht oder nicht schlafen können. Eine warme Dusche oder ein angenehmes Bad helfen für einen ruhigen, lang anhaltenden Schlaf. (In Japan sehr üblich und das täglich). Für viele auch eine gute Zeit für eine Meditation, denn jetzt ist es fast überall angenehm ruhig, die Kinder schlafen (hoffentlich) und draußen wird es ruhiger.

So… beim nächsten Mal mehr. Allen Menschen Harmonie und ein langes Leben

AnLa

 

10. 21 – 23.00 Uhr Hochphase 3 fach Erwärmer – Ruhephase Milz/Pankreas

Zeit, ins Bett zu gehen, die Leistungskurve sinkt stark ab, wir befinden uns im Element Wasser. Das Prinzip: Früh zu Bett gehen sichert frühes Aufstehen, sodass ich in den frühen Morgenstunden ausgeschlafen bin und Zeit finde, um zu meditieren oder einige aktivierende Übungen zu machen.

Wenn es irgend geht, ist 22.00 Uhr die beste Zeit, um schlafen zu gehen, im Winter etwas früher. Und wenn sie ein „spät zu Bett Geher“ sind; alles kann man üben und an (fast) alles gewöhnt sich der Mensch. Ein Tipp: Gehen sie monatlich jeweils 10 min früher ins Bett, sodass sie dann irgendwann auf 22.00 Uhr landen. Körper und Geist gewöhnen sich so schrittweise an die „frühe“ zu „Bett- Geh- Zeit“. Essen sollten Sie hier nichts mehr, der Körper hat keine Zeit mehr, zu verdauen und müsste nochmal auf Hochleistung schalten, was er nicht will. (Milz/Magen befinden sich in der Ruhephase). Gegen einen „Gute Nacht Tee“ ist allerdings nichts einzuwenden.  Angenehme Nachtruhe!

 

11. 23 – 01.00 Uhr Hochphase: Gallenblase – Ruhephase :Herz

12. 01.00 – 03.00 Uhr Hochphase: Leber – Ruhephase: Dünndarm

In diesen Zeiten sollten Körper und Geist Zeit zur Regeneration gegeben werden. Wachen Sie jedoch z.B. regelmäßig zwischen 1 und 3 auf, so lässt das auf eine mögliche Disharmonie des Funktionskreises Leber schließen. Das kann unter Umständen daran liegen, dass sie am Abend zuviel Alkohol getrunken haben oder Medikamente nehmen müssen, die „nebenbei“ die Leber schädigen oder sich bereits eine Krankheit der Leber andeutet.

Da die Leber jedoch sehr viele Funktionen erfüllen muss, kann auch eine ganz andere Ursache vorliegen. Ein Tipp an ihren Hausarzt und Bitte um Prüfung wäre jedoch angetan.Dies betrifft auch die anderen Hochphasen der Nacht, aber auch des Tages.

Sollten die entsprechenden Organe empfindlich reagieren, sollte man sich darum kümmern. Das betrachte ich auch als wesentlichen Vorteil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Hier werden schon lange vorher Disharmonien in den Energieleitbahnen erkannt, um präventiv auf Körper und Geist einwirken zu können. Lesen Sie dazu auch den unten stehenden Artikel: „Qi Gong und Essen“ bzw. “ Qi Gong und traditionelle chinesische Medizin“.

In diesem Sinne, tun Sie etwas für sich selbst. Sie haben nur die eine Gesundheit.

Harmonie und ein langes Leben in Achtsamkeit

AnLa

 

 

 

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