Neues von uns…

Hallo, Ihr da draußen…Heute wieder einige Neuigkeiten:

Also, wir beginnen in ca. einem Monat (Ende April 2016) mit der Fertigstellung des Japanhauses und -wenn wir es schaffen -im Spätsommer- mit dem Teehaus…es geht also voran.

Die Ausbildung „Medizinischer Qi Gong Trainer“ wurde abgeschlossen. 5 Teilnehmer haben es geschafft. Glückwunsch allen Teilnehmern, sie haben sehr gekämpft.

Ein neues Seminar steht vorerst nicht an, ist jedoch gegen Ende des Jahres 2016 geplant.

Deweiteren haben wir erfolgreich und gemeinsam mit unseren (Tai Ji)-Freunden aus Zehdenik ein Video zur 13er Grundform Shi San Shi ( dreizehn grundlegende Fähigkeiten) nach Meister Yang Zhen He/China – Nachfolger in der 5ten Generation Yang Stil produziert, dass wir euch gern präsentieren möchten. (Verlinkung folgt unter m parc gesundheit).

(Hinweis zur Aussprache: das nachfolgende „dshing und dshin“ , spricht man mit einem weichen g wie in dem Wort Garage)

Man unterteilt hier in 8 Pforten, die jeweils mit den 8 Trigrammen des I Ging (gespr. Ji dshing) in Verbindung stehen und den 5 Schrittarten, die ihre Entsprechung in den 5 Wandlungsphasen (5 Elementen) finden. Kommen wir also auf                                   13 Grundbewegungen (-formen)

Die 8 Pforten werden in folgende Richtungen unterteilt:

Peng Jin (gespr. Pang dshin) (Qian (gespr. tschian), Himmel), bedeutet anschwellende, ausbreitende Kraft

Lu Jin (gespr. Lü Dshin) (Kun, Erde), bedeutet zurückrollende, zurückziehende Kraft

Ji Jin (gespr. dshi dshin) (Kan, Wasser), bedeutet vorwärts drängende Kraft

An Jin  (Li, Feuer) bedeutet drückende, stoßende Kraft

Cai Jin (Xun (gespr. tschün), Wind) bedeutet abwärtsziehende, entwurzelne Kraft

Lie Jin (Dui, See oder Sumpf) bedeutet spaltende, trennende Kraft

Zhou Jin (gespr. sou dshin) (Zhen, Donner) bedeutet Ellbogenkraft

Kao Jin (gespr: gau dshin) (Gen, Berg) bedeutet Schulterkraft.

In der Praxis werden die Begriffe oft nur mit dem ersten Wort bezeichnet, also Peng Jin z.b. nur mit Peng (gespr. Pang), An Jin nur mit An usw.

Die 5 Schrittarten: (orientieren sich an der 5 Elemente Lehre)

Jin Bu – Vordringen (Element Feuer)

Tui Bu – Zurückweichen (Element Wasser)

Zuo Gu – nach links  (Element Holz)

You Pan – nach rechts (Element Metall)

Zhong Ding – zentrieren, Zentrum wahren (Element Erde)

 

Die 8 Trigramme und die 5 Schrittarten ergeben dann die 13 Grundübungen des Tai Ji. Nähere Informationen findet Ihr auch unter www.yangpai.de

Die 13er Grundform ist unserer Meinung nach ein Muss für jeden an Tai Ji Interessierten. Es ist eine sehr schöne Form, die sich in ihrem Ablauf sehr gut üben lässt und für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen sehr gut geeignet ist.

So, nun erst einmal schön üben und üben und…. üben.

Allen Menschen Gesundheit und Mitgefühl

AnLa

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In eigener Sache

Guten Morgen, Ihr da draußen…

also, was mir gerade durch den Kopf geht. Seit nunmehr fast zwei Jahren habe ich diese Internetseite und leider finden sich wenig bzw. keine Kommentare auf dieser Seite.

Ich hatte allerdings auch einige Anfragen, die ich selbst leider nicht beantwortet habe. Nun, das lag daran, dass ich manchmal keine Zeit hatte, dass ich auch erst einmal in dieses Medium hineinwachsen musste, dass ich diese Arbeit noch nicht intensiv genug betrieben habe…..

Was ich sagen will: Es wäre schön, wenn ich ab diesem Jahr doch etwas mehr Rückmeldungen von euch bekommen könnte….

Mache ich vielleicht etwas falsch? Ist der Text vielleicht zu unverständlich? Ist das Thema zu kompliziert geschrieben? Haben vielleicht noch zu wenige diese Seite gefunden? Was kann ich verbessern? usw.

Lasst uns das Ganze doch wie einen Erfahrungsaustausch betrachten. Ein Forum, um sich mit diesen interessanten Themen auszutauschen….

Es würde mich freuen, in diesem Jahr doch etwas mehr Rückmeldungen von euch zu erhalten….

Ich freue mich darauf und grüße alle Menschen, die sich ernsthaft für Tai Ji, Qi Gong und Meditation interessieren…

AnLa

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Um was geht es ?

Sooooo…. da isser wieder…..und wir schreiben Januar 2016….

Hab zwischen den Feiertagen mal etwas auf You Tube rumgeschmökert. Also Leute….. Was man da so alles sieht… von „Dinge, die die Welt (gar) nicht braucht“, bis zu sehr und super interessant. So hab ich auf den Zen-buddhistischen „Seiten“ einige Artikel gefunden und …… ich hatte so etwas wie eine „Erleuchtung“…..

Es geht -und das kann ich aus vollem Herzen bestätigen- bei allen Übungen, mit denen wir uns hier so „rumschlagen“, ob das Tai Ji, Qi Gong, Meditation, um Gartenarbeit, um die Liebe (auch zu den Mitmenschen), um das Essen, das Sitzen auf einem Kissen oder egal, um was… nur um Eines (naja vielleicht zwei)…

Es geht um Achtsamkeit, Achtsamkeit, Achtsamkeit…. und damit im Zusammenhang um das Leben im Hier (Ort) und Jetzt (Zeit)…

Es geht um nichts anderes, es geht nur darum…

Und wenn mich einer fragt, wie ich denn am Besten Qi Gong, Tai chi oder Zen in mein Leben integrieren kann, dann kann ich nur antworten, „Sei achtsam und versuche stets, im Hier und Jetzt zu bleiben“.

Ja, aber wie mache ich das ? Fang einfach mit einer kleinen Sache an. Z.B. das Essen… Höre auf, dich beim Essen gleichzeitig mit anderen Dingen zu beschäftigen!!! Konzentriere dich nur auf das Essen. Genieße es, auch wenn es noch so klein ist. Achte darauf, was du isst. Fühle den Geschmack, genieße jeden Bissen und iss bedachtsam. Lass dich nicht ablenken… das ist der Anfang. Versuche es einige Wochen lang und wenn du es verinnerlicht hast, such dir das nächste Thema… Geh achtsam mit den Dingen und den Menschen um… Du wirst an den Rückmeldungen oder an den Taten anderer erkennen, dass du dabei fortgeschritten bist.  Und du wirst erstaunliche Dinge erfahren. Du wirst dich erstaunt und voller Freude fragen: Wo kommt denn das jetzt wieder her?

Es sind dann die kleinen Dinge des Lebens, die dir immer mehr gefallen. Du wirst Menschen helfen, sie werden dir helfen. Du wirst dich an kleinen Dingen erfreuen und dich fragen, warum du das nicht schon früher bemerkt hast. Du wirst bemerken, dass sich dein Leben so nach und nach einfach „besser anfühlt“, weil es aus deinem Inneren heraus kommt, weil du es nach außen hin ausstrahlst….. Und glaube mir, das ist ein sehr schönes Gefühl, ein toller Moment, wenn du erkennst, dass du es selbst bist. Du, nicht irgend ein anderer, nein DU. Denn DU bist nach wie vor für DEINE Gedanken und Taten verantwortlich. KEIN ANDERER.

Also, mein „Freund“ beginne damit, achtsam zu sein, auch wenn es anfangs nicht immer leicht fällt. Konzentriere dich bei jedem deiner Gedanken, bei jeder deiner Taten, lerne, zu genießen und dich zu freuen und noch etwas… mach auch mal Pause, denk an dich und wenn es pro Tag nur eine halbe Stunde ist.

Du wirst damit Dinge erreichen, von denen du heute noch nicht einmal träumst…..

In diesem Sinne:

Allen Menschen Liebe, Gesundheit und Mitgefühl und Achtsamkeit, Achtsamkeit, Achtsamkeit….

AnLa

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Wir sind im „Fernsehen“

Hurra, wir haben es geschafft. Wir sind bei youtube unter m parc gesundheit mit unserem ersten Video vertreten und nach 2 Tagen haben wir schon 56 Aufrufe und von allen Seiten Lob. Heute nach drei Wochen sind es schon 144 Aufrufe. da können wir wirklich sehr zufrieden sein. Sicher gibt es welche. die viel,viel mehr haben, aber wir fangen neu an und es ist ja auch mehr ein Fachthema…. Also, alles okay.

Es ist auch sehr schön geworden und soll als Trailer verstanden werden, denn weitere Videos sollen folgen. So ist für 2016 ein Lehrvideo zu den „8 Brokaten“, dann eines zu den „Acht goldenen Übungen“, dann eines zu den “ Neun Übungen des Tai Ji Gong“, eines zur 24er Peking Form (Tai chi) usw. geplant. Natürlich sollen die Videos dann als Anregungen dienen, sie sollen motivieren und zum praktischen Üben aufforden. Exaktes Lernen ist natürlich über einen Lehrer erforderlich, denn das Üben aus Büchern oder von Videos ist aus unserer Sicht (zumindest als Anfänger) nicht zu empfehlen. Eine sehr gute Ergänzung kann ein Lehrvideo auf jeden Fall sein.

So, nun freuen wir uns auf eure Rückmeldungen und sind auch für evtl. Anregungen sehr dankbar.

Also, immer schön weiter üben….  AnLa

 

Anhang: Ich habe gestern auf Empfehlung eines guten Freundes den Film: „Der spirituelle Pfad des friedvollen Kriegers“ (Leider nur in Internet zu finden) gesehen. Sehr, wirklich sehr zu empfehlen, wenn man ernsthaft Kampfkunst oder Qi Gong, Tai chi o.ä. üben möchte. Es geht im Grundtenor um das Leben im Hier und Jetzt, um Achtsamkeit heute,also wirklich suuuuuper….

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Qi Gong und Essen….

Wir waren am letzten Wochenende zum „5 Elemente Essen“, ein Kochkurs unter Berücksichtigung der „5 Elemente Lehre“ der TCM.

Es war einfach super interessant und die Rezepte waren genauso sorgfältig ausgesucht wie die Informationen dazu. Kann man nur jedem empfehlen, der sich in Richtung TCM,Qi Gong und Tai Ji interessiert, denn es gehört unmittelbar dazu.

Im Rahmen der TCM wird der Ernährungslehre ein Platz noch vor der Atem- und Bewegungslehre eingeräumt, sprich, die „ollen Chinesen“ legen noch mehr Wert auf die Ernährung (sie wirkt noch stärker) als auf Atem- und Bewegungsübungen.

Ist sicher auch logisch, denn der Energieschub einer gut aufbereiteten Nahrung ist noch größer, als die Menge an Sauerstoff, die ich durch Qi Gong u.a. Übungen aufnehmen kann.

Mir fiel da auch die Wertung der Fünf Bereiche der TCM ein:

Zu allererst wird ein traditionell arbeitender Arzt bei energetischem Ungleichgewicht (Yin und Yang sind aus dem Gleichgewicht geraten) sicher die Atem- und Bewegungsübungen empfehlen (Qi Gong,Tai Ji und Meditationsübungen), danach wird er, wenn sich der Zustand nicht bessert, Ernährungsempfehlungen geben z.B. bei Hitzezuständen ein eher kühlendes Nahrungsmittel, bei Kältezuständen eine eher heißes oder warm wirkendes Lebensmittel usw.

Hilft auch das nicht, wird er Kräutermischungen und Dekokte zubereiten, um die Disharmonie (das Problem) zu beseitigen.

Gibt es dann noch ein Problem, wird er sich mit Akupressur (Tuina) auseinandersetzen und zum Schluss und als letzte Möglichkeit wird er Nadeln stechen (Akupunktur und Moxa).

In unseren Landen ist es eher selten, dass ein Arzt oder Naturheilpraktiker, der sich mit TCM beschäftigt, alle Fünf Bereiche abdecken kann. Wichtig zu wissen, dass es in Deutschland jedoch für die Einzelbereiche schon sehr gute Experten gibt (man muss sie nur finden, aber das Internet hilft auch hier.)

Wichtig aber auch zu wissen, dass man selbst nicht immer gleich mit der „großenKeule Akupunktur“ beginnen sollte, sondern sich vielleicht erst einmal mit den vorgenannten Themen beschäftigen könnte.

Ja, wenn wir nicht dazu neigen würden, gerade bei alternativ medizinischen Bereichen, immer erst den Experten aufzusuchen, wenn es bereits zu spät oder fast zu spät ist, denn dann hat der Experte oft keine andere Wahl als zu den Nadeln als letztes Mittel zu greifen.

Schwierig auch der Fakt, dass man in den drei erstgenannten Bereichen selbst etwas tun muss, jeden Tag oder zumindest sehr regelmäßig, um das Problem präventiv oder unmittelbar zu beheben.

Will also sagen: Leute, versucht es erst einmal selbst, etwas zu tun… Lasst euch beraten, aber macht selbst etwas und das regelmäßig (ein Anfang wäre schon einmal die Woche, dann steigern auf zweimal oder dreimal… und siehe da, ihr werdet nicht mehr so oft krank, fühlt euch besser, seid fitter usw, usw….

 

In diesem Sinne: Immer schön vorbeugend arbeiten…. Bis bald… AnLa

Und auch hier kann ich euch eine besondere Sendung im Fernsehen empfehlen: ndr/ ernährungsdocs… hier werden bestimmte „Fälle“ z.B. Bluthochdruck oder Rheuma o.a. aufgegriffen und anhand von Ernährungstipps versucht, diese Krankheiten zu lindern bzw. zu heilen…. Super Sendung….auch im Internet zu finden

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TaiJi und Kampfkunst

Ja, heißt es denn nun Tai chi chuan oder Tachi oder TaiJi, das ist schon verwirrend, hat aber letztlich mit der entsprechenden Übersetzung zu tun. Wichtiger ist auch hierbei:

Ich muss es eben tun, nicht nur darüber lesen, nicht nur in Filmen ansehen. Ich muss selbst die Erfahrungen sammeln und da ist es auch gut, wenn man jemanden hat, der es einem zeigt.

Für Anfänger ist es da vielleicht besser, wenn sie erst einmal einige Qi Gong Übungen ausprobieren und sich auch etwas mit Meditation beschäftigen, denn auch TaiJi hat meditative Aspekte. Manche Meister sagen auch:

Meditation= „Konzentration auf das Eine“im Sitzen, Qi Gong = Meditation im Stehen und TaiJi = Meditation im Gehen.

Und ich denke, dass ist auch das Wichtigste: Immer sollte der meditative Charakter und die asiatische Philosophie dahinter stecken, denn gerade das macht ja die Unterschiede zu anderen Sportarten aus. Heißt also: Ich sollte mich, wenn ich mich mit TaiJi beschäftige, auch gleichzeitig mit der asiatischen Philosophie und Qi Gong und Meditation beschäftigen, denn sonst werde ich nur an der Oberfläche „herumschwimmen, ohne jemals abzutauchen“ in die Geheimnisse dieser interessanten Atem- und Bewegungstechniken, die dazu führen sollen, meine Gesundheit zu erhalten oder zu verbessern und vielleicht auch zu einem längeren Leben zu verhelfen. Schauen Sie sich doch die alten Meister an. Sie strotzen vor Gesundheit, helfen anderen, strahlen Ruhe und Gleichmut, als auch innere Zufriedenheit aus. Was hindert Sie also daran, genauso ein Leben zu führen? Ich will hier niemanden bekehren, aber einen Versuch wäre es doch sicherlich wert, oder?

Nun zu TaiJi: Es gibt hier sicherlich mehrere Möglichkeiten, TaiJi zu lernen. Es gibt auch verschiedene Formen. Da gibt es die 24er Peking Form, die 37er Form nach Cheng man chin, die 38er Form nach Meister Yang, die 10er Kurzform des Yang Stils, die 108er und die 168er und wer weiß noch welche tausend verschiedene Möglichkeiten. Da gibt es den Yang- und den Wu- und den Chen- und den Sun- Stil usw.

Für den Anfänger ziemlich verwirrend und vielfältig.Ich würde deshalb aus meiner mehr als 25jährigen Erfahrung heraus folgendes Vorgehen empfehlen:

1. Erlerne eine Meditationstechnik (z.B. Zazen mit der Technik: „Den Atem zählen“) Beschäftige dich etwas theoretisch damit und dann lass es dir zeigen.Übe es für mindestens 3 Monate – täglich 5-10 min., immer zur selben Zeit, also z.B. jeden Morgen um sechs für 5 – 10 min, konzentriere dich auf dich selbst und zähle den Atem.

2. Erlerne einige Qi Gong Übungen (z.B. die „Acht Brokate -Ba duan Jin“ oder die „Acht goldenen Übungen nach Dr. Liu (lit.: das Buch „Qi Gong Wunder“) oder Kurzformen wie „Die Übung der 5 Elemente“ oder die „Meisterübung“ nach Meister Jumin Chen / Andreas W. Friedrich/ Eva Rehle, Zeitraum: ca ein halbes bis ein Jahr/ wenn du kannst, täglich ca. 15 min, Beschäftige dich auch hier etwas mit den theoretischen Grundlagen dazu und lass es dir zeigen, wie es richtig geht. Meditiere (im Sitzen) weiter – täglich 5-15 min.

3. Jetzt kannst du mit TaiJi beginnen, denn TaiJi lässt sich nicht so schnell und leicht erlernen wie die vorgenannten Übungen. Um z.B. die 24er Peking Form des Yang Stils zu erlernen, brauchst du schon einmal 1-2 Jahre, um sie kennen zu lernen. Von Können kannst du dann nach einigen Jahren oder Jahrzehnten sprechen, je nachdem, wie oft du dir Zeit zum Üben nehmen kannst. Und dann gibt es da noch solch schöne Übungsformen wie die mit dem Schwert, oder dem Stock oder dem Fächer, aber das wirst du dann allein entscheiden wollen, denn wenn du den vorgenannten Weg gehen willst, bist du nach einigen Jahren der Übung selbst in der Lage zu entscheiden, wie du den WEG weiter  beschreiten willst.

Spätestens bei TaiJi kannst du auf Bücher vorerst verzichten, denn hier brauchst du zu Beginn einen entsprechenden Trainer (Meister), der dir das Ganze zeigen kann. Man braucht auch nicht unbedingt einen chinesischen Meister. Mittlerweile gibt es in Deutschland viele gute Trainer, die sehr kompetent sind. Lass dich auch nicht vom Internet verwirren. Dort gibt es z.B. unter 24er Peking Form schon auf der ersten Seite von Youtube einige verschiedene Übungsanleitungen dazu. Lerne die, die dir dein Meister (Trainer) zeigt. (Loyalität gegenüber dem Meister wird übrigens in China gaaaaanz groß geschrieben.)

Das reicht schon für einen langen Zeitraum. Und über negative Begleiterscheinungen habe ich noch nichts gehört. Du brauchst auch nicht zu befürchten, dass du etwas Falsches gelehrt bekommst. Du wirst nach einiger Zeit selbst wissen, was richtig oder falsch ist. Mach dir vorher nicht so viele Gedanken, das hat schon manchen davon abgehalten, es dann letztendlich zu TUN. (Wie sagt der Sohn in dem Film „Last samurai“ : Nicht so viel denken… nicht so viel denken!!! oder wie sagte mein Meister: Mach 10 Jahre erst einmal das nach, was ich da vormache, dann darfst du dir selbst Gedanken machen.

Ach und noch etwas. Zu Anfang brauchst du nur etwas lockere Kleidung (am Besten schwarze Hose und weißes/schwarzes T-shirt oder was bei euch im DoJo dann vorherrschende Kleidung ist). Nach einiger Zeit des Übens solltest du dir jedoch einen entsprechenden TaiJi/ Qi Gong Anzug (Internet ab 35 € / in schwarz) besorgen.

Ein Meister unserer „Kampfkünste“ (Soldat oder Offizier) kommt schließlich auch nicht in Jeans zum Manöver  🙂

Und zum Training selbst: Versuche TaiJi mindestens 1-2 /Woche für je mind. eine Stunde zu üben. Übertreibe aber nicht. Am Anfang sind viele „Schüler“ oft übermotiviert. Sie wollen dann 7 Tage die Woche 24 Stunden /Tag üben. Das geht oft „nach hinten los“, denn diese Schüler habe ich sehr schnell wieder verloren.

Und wenn du gesagt bekommst, was du da trainierst (also z.B. Yang Stil, Peking Form), besorge dir auch unbedingt einige theoretische Informationen zu deinem Stil, deinen Übungen und den philosophischen Hintergründen.

Also, immer schön Eines nach dem Anderen, aber das mit voller Konzentration.

Alles Gute auf deinem Weg

AnLa

 

 

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Was bringt mir Qi Gong ?

Da gibt es einen bekannten Spruch:

Sage einem asiatischen „Schüler“, er solle dies oder das machen (z.B. eine Qi Gong-Übung) und er antwortet: „Ja“

Sage dasselbe einem europäischen Schüler und er wird fragen: „Warum?“

Nun, dieses Fragen ist sicherlich nicht falsch, behindert uns aber oft auch, denn wir wollen alles hinterfragen, wir wollen zuviel wissen, wir wollen erst die Theorie (und die braucht manchmal Jahre) und dann die Praxis (die dauert u.U. Jahrzehnte). Versteht mich nicht falsch, man sollte schon wissen, was man da macht, denn Qi Gong unterscheidet sich ja gerade durch seine philosophischen Hintergründe von z.B. Gymnastik oder Aerobic o.ä., aber versucht es doch einmal umgekehrt: Mein erster Meister sagte einmal zu mir: Wenn du selbst ein Meister werden willst, mach 10 Jahre lang das nach, was ich dir hier zeige, danach kannst du dir eigene Gedanken machen. Soll heißen: Lerne durch die Praxis (ich würde ergänzen: „und in der Freizeit kümmere dich um die theoretischen Grundlagen“).

Im alten China (und teilweise heute noch) lernte ein Schüler so:

10 Jahre machte der Meister seine Übungen und der Schüler machte Sie einfach nach. Dabei sagte der Meister oft  kein Wort, bis er irgendwann einmal sagte: „Jetzt bist du soweit!“ Der Schüler wurde zum Meisterschüler und erfuhr dann erst richige Unterweisung, denn der Meister wusste, jetzt will er es richtig, es lohnt sich, ihn (den Schüler) zu fördern.

Soweit, so gut: Aber was bringt es mir nun,wenn ich so lange übe:

Dies ist sicher ein weites Feld: Die Übungen können dir,

– Freude und Entspannung, innere Harmonie und Ruhe

– inneren Gleichmut (nicht gleichzustezen mit Gleichgültigkeit)

– Verbesserung der Funktionen der inneren Organe (Funktionskreise)

– Verbesserung der Konstitution, des Gleichgewichts, der Koordination

– Besserung des Selbstwertgefühls (durch Gruppendynamik)

– positive Einflussnahme auf psychosomatische Erkrankungen

– Charakterformung z.B. Verbesserung der Durchsetzungsfähigkeit, der Durchhaltekraft, des äußeren Erscheinungsbildes (man wirkt gegenüber anderen Menschen anders, man erhält Rückmeldungen von anderen)

– man lernt die kleinen Dinge wieder schätzen, lernt genießen, lernt Glücklich sein, lernt sich und andere besser kennen

Nun und das Alles mit scheinbar einfachen Übungen???

Zweifle nicht, mach einfach, denn diese Übungen haben sich seit Jahrtausenden bewährt. Falsch machen kannst du erst einmal nichts, denn es gibt (zumindest ist es mir nicht bekannt) keine negativen Nebenwirkungen. Es können lediglich erst einmal keine positiven Wirkungen eintreten. Deshalb mein Rat: Such dir einen Lehrer/Trainer/Meister in deiner Umgebung und lass es dir zeigen. Und wie findest du den richtigen Meister? Schon wieder so eine Frage. Antwort: Ganz einfach: Lass deine Herz entscheiden. Wenn ihr beide zusammenpasst (wenn die Chemie stimmt), dann ist es erst einmal gut. „Bessere“ Meister gibt es immer, „schlechtere“ auch. Nimm erst einmal, was du kriegen kannst und übe,übe, übe… die Qualität kommt von allein und wenn du es ernst meinst, sowieso…..

So, jetzt lasse ich dich erst einmal etwas üben. Zu gegebener Zeit kannst du gern mal wieder hier vorbeischauen. Viel Spaß also beim Üben dieser wundervollen asiatischen Atem- und Bewegungskünste.

 

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Qi Gong und Traditionelle chinesische Medizin

So, da bin ich wieder…. hat ja auch eine Weile gedauert.

Heute nun meine Sicht zum Thema „TCM und Qi Gong“.

In meinen seit nunmehr 25 Jahren stattfindenden Kursen in Karate, aber insbesondere in den Qi Gong- und TaiJi- und Meditationskursen kam immer wieder bei den Teilnehmern der Gedanke hoch: Ja, wirkt denn das? Kann es mir wirklich helfen? Ist es nur der Glaube oder die Phantasie (also Placeboeffekt), die da etwas bewirken?

Und bei vielen Teilnehmern habe ich den Eindruck, dass Sie die gesamte Tragweite dieser Übungen nicht, oder nur zu einem kleinen Teil erfassen. Oft auch gar nicht erfassen wollen. Viele gehen „zum Sport“, sie machen eben ein paar Übungen….

Nun Leute… damit erreicht ihr leider nur die Hälfte, bei einigen auch gar nichts… es ist eben nur mal so, um Leute zu treffen, um sich etwas zu bewegen, um die Seele zu beruhigen (ich tue doch etwas für meine Gesundheit) und bei manchen auch, um den anderen zu erzählen… ich betreibe Qi Gong und Tai chi oder ich meditiere….. auch das ist sicherlich für manchen wichtig und auch schon einmal ein Erfolg. Ihr macht mehr als so mancher, der vor dem Fernseher/ PC oder auf dem Sofa hockt…

Was ich sagen will: Beschäftigt euch doch bitte intensiver mit diesen Übungen, versucht, hinter die Dinge zu schauen, lest Bücher darüber, schaut auch mal ins Internet und fragt nach, besucht Kurse und Seminare (auch bei verschiedenen Trainern/Lehrern/Meistern, das öffnet das Bewusstsein und dazu müsst ihr nicht unbedingt nach China fahren, es gibt in eurer Nähe mit Sicherheit schon gute Trainer), beschränkt euch bei den praktischen Übungen jedoch auf eine Stilrichtung (bei Taichi zum Beispiel auf den Yang- oder den Chen-Stil, bei Qi Gong auf ausgewählte Übungen, die euch wichtig sind. Z.B. auf Übungen zur Verbesserung der inneren Harmonie und Ruhe, des inneren Gleichgewichts oder auf die Verbesserung von Organfunktionen z.B. der Leber, des Magens, der Milz, des Herzens, auf die Linderung einer evtl. vorhandenen Krankheit usw.

Macht etwas für euch, ganz allein für euch, versucht- ganz- bei den Übungen zu sein, mit voller Konzentration und Achtsamkeit und mit dem Wissen, was philosophisch und medizinisch dahintersteht, denn nur so scheint mir Qi Gong, Tai chi und Meditation zu funktionieren.

Und da sind wir auch wieder beim Thema: TCM und Qi Gong

Nicht umsonst sind Tai chi und Qi Gong Übungen Bestandteil der traditionellen chinesischen Medizin, denn die Übungen sollen andere Bereiche (Akupunktur, Ernährung, Akupressur und Kräuter) unterstützen.

Bei manchem wirkt eben das eine, das andere aber nicht. Und wenn man etwas selbst macht und damit auch noch Erfolg hat, eine bessere Heilung kann es nicht geben. Der Nachteil, ich muss es eben selbst tun und das -wenn es geht- auch noch jeden Tag zwischen 5 min. und mehreren Stunden. Ich kenne einen Mann, der jeden Tag 2 Stunden übt und damit seinen Krebs besiegt hat. (nicht nur mit Qi Gong, sondern mit allen Mitteln der europäischen und chinesischen Medizin). Der Mann leitet ein Hotel, sagt aber: Mir ist es sehr wichtig, jeden Morgen diese Übungen (Guolin Qi Gong) zu machen, denn dadurch fühle ich mich besser, sehe viel jünger aus und bin wieder gesund.

Das ist nur ein Beispiel von positiver Einflussnahme auf die Gesundheit. Viele andere Beispiele gibt es, von Sodbrennen, über Magen/Darm Probleme, Bluthochdruck, Depressionen, Stressbeseitigung usw., bei denen Qi Gong helfen kann, die Probleme zu lindern oder zu beseitigen, denn diese Übungen aktivieren unsere Selbstheilungskräfte, machen die Energieleitbahnen (Meridiane) wieder durchlässig und bringen somit Yin und Yang wieder ins Gleichgewicht. Und-das wisst ihr aus vorangegangenen Artikeln- nur wenn Yin und Yang im Gleichgewicht sind, ist der Mensch gesund.

Aber, man muss langfristig üben, es ständig verbessern, oftmals wird es allein durch Üben besser. Es macht auch mehr Spaß, wenn man länger übt und sich dann auf die wirklich wichtigen Dinge konzentrieren kann. Man entdeckt sich selbst wieder neu, man weiß plötzlich um die Zusammenhänge, manche sehen sogar sich und die Welt in einem völlig anderen Licht. Sie merken, was wirklich wichtig für sie ist, was sie glücklich macht und was Ihnen nicht so gut tut usw.

Ihr seht, Qi Gong üben lohnt sich…. aber dazu ein anderes Mal…

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Geheimnisvolles Qi Gong

Als ich anfing mit solchen Dingen wie Karate, Qi Gong und Tai chi war ich der Meinung, ich werde jetzt in geheimnisvolle Welten einsteigen, werde den alten Meistern ihr Wissen entreißen und mystische Dinge erfahren. Nun, nichts da.

Gleich der erste Meister, Herr Funakoshi, Gichin, der Begründer des modernen Shotokan Karate, „sagte“ mir: „Im Karate gibt es keine Geheimnisse, es gibt nur Übung„. Der größte Zen Meister des 20.Jahrhunderts, Herr Sawaki, Kodo sagte: „Zen bringt dir gar nichts„. Was beide allerdings nicht so wörtlich meinten, denn gerade in diesen „Welten“ kann man vieles nicht mit einem Wort erklären und manchmal verwenden die alten Meister eben Sätze und Worte, um dich zum Nachdenken zu bringen.

Auch gut, dachte ich mir und begann vor fast 25 Jahren erst einmal mit Karate. Als ich dann selbst zu „Meisterehren“ gelangte und Qi Gong, Tai chi und Meditation ernsthafter und intensiver betrieb, stellte ich fest, wie Recht beide hatten. Es gibt nur Übung. Immer wieder Übung und ständig neue Erkenntnisse auf dem „WEG“.

Viele scheinen auch zu wissen, dass sie einen WEG (Do) beschreiten, aber viele realisieren es nicht. Sie sagen es, tun es aber dann doch nicht. Sie kommen oftmals über die Anfänge nicht hinaus, brechen dann ab und suchen ihr „Glück“ in anderen Dingen, dabei wird es doch nach einigen Jahren des Übens erst richtig interessant. Man übt mit mehr Leichtigkeit und Freude, man entdeckt täglich neue Dinge,man weiß um die Dinge, man trifft mit Menschen zusammen, die wirklich interessant sind und die selbst etwas „zu sagen haben“.Man wächst an sich selbst.

Wie sagten schon die alten Chinesen: „Nicht das Beginnen wird belohnt, sondern das Durchhalten„. Auch daran ist viel Wahres, denn sonst stolpern wir doch bloß durch das Leben und suchen ständig nach Neuem, ohne irgendetwas in seiner gesamten Tiefe zu erfahren.

Was ich sagen will: Versucht, in eurem Streben Stärke und Zuversicht zu gewinnen, bleibt bei einer Sache, wenn ihr euch entschieden habt, geht in die Tiefe und bleibt nicht -wie so oft- an der Oberfläche. Und in die Tiefe gehen, oh… das kann man gut bei solchen Dingen wie Qi Gong, Meditation oder Tai chi chuan (TaiJi).

 

In diesem Sinne: Immer schön üben….

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Qigong lässt Energie fliessen

Qi Gong lässt Energie fließen,

so, da haben wir bereits zwei wesentliche Wörter, wenn es um das Thema Qi Gong und Gesundheit geht. Energie heißt im Chinesischen nichts anderes als Qi = Lebensenergie. Da die Chinesen aber keine Lautschrift wie wir haben und alles in Schriftzeichen übersetzen, kann dieses Qi auch noch vieles andere, wie z.B. Hauch, Atem oder „Dampf, der beim Kochen von Reis nach oben steigt“, bedeuten. Der Einfachheit halber übersetzen wir es einfach mit Lebensenergie. Gong bedeutet „beständiges Üben“, „kontinuierliches Arbeiten“ usw.

Heißt also

Qi Gong = Beständige Übung an der Lebensenergie

zur harmonischen Erhaltung unserer Gesundheit (Vorbeugung) bzw. zur Wiederherstellung unserer Gesundheit (Linderung und Heilung).

Dieses Qi fließt auf sogenannten Leitbahnen (Meridiane), von denen es zwölf bzw. vierzehn Hauptleitbahnen (neben diversen Nebenleitbahnen oder auch „außerordentlichen Gefäßen“) gibt, die idR. inLängsrichtung durch unseren Körper fließen.

Jede Leitbahn bezeichnet den Durchluss eines Yin -/bzw. Yang Organs. Es gibt Meridiane für die Leber und die Gallenblase, die Milz und den Magen oder auch die Nieren und die Blase usw., sodass auf diesen Leitbahnen Einfluss auf das entsprechende Organ (Funktionskreis) genommen werden kann.

Auf jeder Körperhälfte gibt es identische Leitbahnen (Spiegelung) beim Dreizehnten und Vierzehnten befindet sich einer auf der Vorderseite des Körpers (Ren mae), der andere auf der Rückseite (Du mae).Auch auf diesen beiden gibt es sogenannte Akupunkturpunkte, deshalb werden beide als Meridiane bezeichnet. Ist ein harmonischer Durchfluss dieses Qi gewährleistet, sind wir gesund, ist er gestört, haben wir eine Dysharmonie (wir sind oder werden krank).

Der gestörte Durchfluss kann sich auf vielerlei Art zeigen, so als Stau, Stagnation, als pathologisches Auf- und Absteigen, als Hitze, als Kältezustand usw.

Wieder „in den Griff kriegen“  -harmonisieren- kann ich das Ganze mit Qi Gong- oder Tai Ji Übungen, mit Akupressur (Tuina),Akupunktur, mit meiner Ernährung oder mit Kräutern. Diese Methoden bilden dann die Bestandteile der Traditonellen Chinesischen Medizin (TCM).

Aber dazu ein anderes Mal…..

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