Tipps und Hinweise

Hallo Leute, hier auf Grund der vielen Kommentare, noch einmal einige Tipps und Hinweise, wie Ihr „an die Sache“ herangehen könnt:

  • wer also Interesse an asiatischen Bewegungs- und Heilmethoden, Kampfkünsten, Philosophien, an der TCM (Traditionellen Chinesischen Medizin) hat, sollte aus meiner Sicht heraus folgendes tun:
  • sucht euch das EINE Thema heraus, welches euch am Meisten interessiert und fangt an, euch theoretisch und praktisch damit zu beschäftigen,
  • sucht in eurer Umgebung nach Trainern/ Meistern eures Interesses, also für Karate, Tai Ji, Meditation,Qi Gong etc. nach einem Trainer in eurer Umgebung,
  • lasst dabei euer Herz sprechen,soll heißen, spürt in euch hinein, ob hier „die gegenseitige Chemie“ stimmt, wenn ja, bleibt mindestens ein Jahr und sammelt Erfahrungen, danach entscheidet, ob ihr weiter macht oder wechseln wollt (ein ständiger Wechsel bringt euch jedoch nichts, nur Unruhe im Geist),
  • zwischendurch sammelt auch theoretische Erfahrungen, kauft ein oder zwei Klassiker zu dem Thema oder geht auch mal zu einem Lehrgang eines anderen Meisters/Trainers derselben Stilrichtung, aber mit einem möglichst hohen Grad an Erfahrungen (dort lernt ihr das Meiste), wenn ihr euch also z.B. für den Yang Stil im Tai chi entschieden habt, sucht nach Übenden des Yang Stils, alles andere wäre zu umfangreich, wenn ihr Qi Gong üben wollt und z.B. die Wudang- Übungen praktiziert, bleibt dabei. Wollt ihr euch mit dem Buddhismus beschäftigen, entscheidet, ob ihr den tibetischen- oder den Zen -Buddhismus o.a. Richtungen praktizieren wollt und bleibt bei dieser Richtung usw.
  • Habt ihr das Jahr „überstanden“, werdet ihr jedoch in der Regel bleiben, soll heißen -weiter machen und besser werden-, den Weg (Do oder auch Dao) der Perfektion gehen,
  • Letztendlich gibt es jedoch nicht den Besten- oder die beste Kampfkunst. Jeder sollte auf seinem Weg das Beste geben. Das ist in den asiatischen Lehren und Kampfkünsten so, das ist aber auch im persönlichen, täglichen Leben so: Wenn du etwas tun willst, dann tue es ganz…. oder gar nicht. „Hintertürchen“ verhelfen dir nur zu Mittelmaß, genauso wie der ständige Wechsel.
  • Meine Erfahrungen besagen aber auch: Wenn du auf einem Gebiet die Meisterschaft erreicht hast, dann verfolge es weiter, aber schau dich auch nach artverwandten Gebieten um: Bei mir begann es mit Judo, dann Karate usw. ,ich ergänzte durch Qi Gong, Tai Ji und Meditation und nach nunmehr 30 Jahren beschäftige ich mich mit der Teezeremonie, mit Ikebana und Kalligrafie und der (japanischen) Gartengestaltung.
  • Und wenn du dich fragst, woher ich die Zeit und das Geld dafür nehme (trotz eines 42 Stunden Jobs mache ich das alles „nebenbei“), so muss ich sagen: Wenn du etwas wirklich willst, wirklich, von Herzen gern, wenn es in dir brennt und du sämtliche Bedenken ausgeräumt hast, dann kriegst du alles hin, auch wenn du zwischenzeitlich Zweifel hast. Es werden sich auch Menschen finden, die dich unterstützen, dir helfen, dich halten, wenn du mal die Kraft verlierst.
  • Wenn du also voll überzeugt bist, das Richtige für dich und die Menschen zu tun, dann halte fest und setze dich durch, auch wenn dich deine Mitmenschen für „verrückt erklären“ oder sagen „das schaffst du nicht“. TU es, tu es …. jetzt…. nicht morgen, nicht im nächsten Jahr, nein JETZT, denn wie sagen die alten Zen Meister:
  • Es gibt nur diesen einen Augenblick„.
  • Die Vergangenheit ist vorbei — was kommt, weißt du nicht, nur dieser eine, jetzige Augenblick ist entscheidend (und dann der nächste und der nächste usw…..)

Soweit erst einmal, also…. immer schön neugierig bleiben und üben,üben, üben,…

dann können auch deine Wünsche wahr werden.

Allen Menschen Liebe und Mitgefühl

AnLa

Über Andreas Lahn

Lehrer/pädagog.Mitarbeiter, Tai chi-, Qi Gong- und Medizinischer Qi Gong Trainer,Karate Trainer seit 1990, Zen buddhistischer Schüler, geb.1958 , 3 wundervolle Kinder
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